Der Meisterberuf zwischen Anspruch und Realität

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Abstract

"Die Orientierung an dem klassischen beruflichen Karrierepfad: Lehrling-Geselle-Meister entspricht augenscheinlich immer weniger den individuellen, lebensweltlichen und betrieblichen Erwartungen und Erfordernissen. In dem Maße, in dem die Leitidee des "Lebensberufs" von Vorstellungen einer "Entgrenzung" respektive "Subjektivierung von Arbeit" und "verbetrieblichter Beruflichkeit" abgelöst wird, verändern sich auch die Übergangsquoten in berufliche Aufstiegsfortbildungen. Der Beitrag geht von der Annahme aus, dass die Arbeitswelt jedoch zunehmend die Fähigkeit voraussetzt, anspruchsvollen beruflichen Anforderungen gerecht zu werden. Die Nachfrage nach entsprechend ausgebildeten Fach- und Führungskräften und die Arbeitsmarktchancen von beruflich Qualifizierten stehen demnach in einem engen Zusammenhang. Vor diesem Hintergrund gilt unser Interesse der subjektiv wahrgenommenen Wertigkeit von Aufstiegsfortbildungen. Angesichts der unübersichtlichen Daten- und Befundlage im Themenfeld Fort- und Weiterbildung konzentrieren wir uns in exemplarischer Weise auf die Aufstiegsfortbildung zum Kraftfahrzeugtechnikermeister. Das dabei verfolgte Ziel ist es, den Widerspruch zwischen der (behaupteten) Notwendigkeit und dem (realisierten) individuellen Weiterbildungsverhalten aufzuzeigen und auf die daraus möglicherweise resultierende Infragestellung des Meisterberufes hin zu untersuchen." (Autorenreferat; BIBB-Doku)

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