Globalisierung : Falle oder Wohlstandsquelle?

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"Der Begriff 'Globalisierung' wird in Westeuropa mehr und mehr zum Schlüsselbegriff für dramatische Veränderungen im Sozialstaatsgefüge. Globalisierung steht dabei für eine zunehmende wirtschaftliche Verflechtung über Handels-, Kapital- und Technologieströme, aber auch für zunehmende Konkurrenz aus Niedriglohnländern sowie die Auslagerung von Arbeitsplätzen über Direktinvestitionen. Globalisierung wird zuweilen als Ursache für steigende Arbeitslosigkeit und deshalb als Bedrohung für Demokratie und Wohlstand der westlichen Länder verstanden. Viele sehen in ihr den Beginn eines Wettrennens nach unten, in dessen Verlauf die Reallöhne auf das Niveau von Schwellen- oder gar Entwicklungsländern sinken müssten, wenn man erfolgreich auf den Weltmärkten konkurrieren wolle. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat in einer Studie für das niederländische Arbeits- und Sozialministerium die Frage untersucht, ob die Globalisierung tatsächlich die ihr zugeschriebenen negativen Wirkungen in den westlichen Industrieländern hat und ob ihr die Wirtschaftspolitik ohnmächtig ausgeliefert ist. Der Beitrag fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen." (Autorenreferat)

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