Weibliche Persönlichkeitsentwicklung und geschlechtsspezifische Arbeitsteilung
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117172
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Abstract
Arbeitshypothese für die hier vorgestellte Untersuchung der Autorin ist die Überlegung, dass die vorzufindende geschlechtsspezifische Arbeitsteilung zwar einerseits objektiv durch die gesellschaftlichen Machtverhältnisse geprägt ist, dass andererseits aber "starke subjektive Motive (der Frauen) vorhanden sind, die diese Strukturen tragen". Die Autorin führte narrative Interviews mit 20 Frauen im Bereich des Einzelhandels, "da gerade hier in den letzten Jahren ein tiefgreifender Strukturwandel mit weitreichenden Auswirkungen auf die konkreten Arbeitsbedingungen der Frauen stattgefunden hat". Die Fragestellungen befassen sich vor allem mit der subjektiven Verarbeitung veränderter Lebensbedingungen, mit den Veränderungs- und Aufstiegsvorstellungen der Frauen sowie mit den ehemals gehabten Berufswünschen. (IAB2)