Individuelle Förderung von Kompetenzen - Curriculare und didaktisch-methodische Optionen
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Abstract
In einer Evaluationsstudie zum Berufsgrundbildungsjahr in Hessen wurde ermittelt, dass sich eine verkürzte Berufsausbildung nach Absolvierung des Berufsgrundbildungsjahres nur selten realisieren lässt. Auch die Einführung der Anrechnungsverordnung hat nicht zu einer nennenswerten Verbesserung dieser Situation geführt, da diese auf eine weitgehende Ablehnung seitens der Betriebe stößt. Sowohl die starke Heterogenität der Zielgruppe als auch die insgesamt als eher mangelhaft eingestufte Ausbildungsreife drängen nach einer individuellen Förderung der Schüler. Sie zielt darauf, den einzelnen Lernenden in den Mittelpunkt zu stellen, individuelle Lernwege und -ziele zuzulassen und diese zu unterstützen, indem Lernumgebungen gestaltet werden, die den Lernenden in seiner Kompetenzentwicklung stärken. Wichtig am Ende des BGJ ist die Implementierung entsprechender Strukturen und Verfahren des Übergangsmanagements in Ausbildung. (BIBB-Doku)