Armutsentwicklung und Arbeitsmarktlage von Migranten und Migrantinnen

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In Deutschland leben zunehmend Menschen in armen Haushalten; bei Migranten ist die Armutsbetroffenheit zwischen 1998 und 2003 überproportional gestiegen. Auf dem Arbeitsmarkt sind Migranten weiterhin besonders in Arbeiterberufen konzentriert, was auch für einen Teil der "zweiten Generation" zutrifft. Zudem gibt es unter erwerbstätigen Migranten aus sog. Drittländern zunehmend Niedrigeinkommensbezieher. Der Artikel befasst sich vergleichend mit der ökonomischen Lage bzw. der Armutslage von Migranten und Mehrheitsbevölkerung und ihrer Entwicklung in den letzten sechs Jahren. Dabei werden auch Unterschiede zwischen verschiedenen Herkunftsgruppen sowie geschlechtsspezifische Unterschiede aufgezeigt. Die berufliche Stellung der Migranten im Vergleich zur Mehrheitsbevölkerung als auch die Bedeutung von Niedrigeinkommen für erwerbstätige Zuwanderer wird untersucht. Die präsentierten Ergebnisse stützen sich auf die Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP). (BIBB2)

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