Gemeinsame Startbedingungen in Ost und West? : Risiken beim Berufseinstieg und deren Folgen im weiteren Erwerbsverlauf

bibb.id85544
bibb.publisherplaceBremen
dc.contributor.authorFalk, Susanne [Verfasser]
dc.contributor.authorSackmann, Reinhold [Verfasser]
dc.contributor.authorStruck, Olaf [Verfasser]
dc.contributor.authorWeymann, Ansgar [Verfasser]
dc.contributor.authorWindzio, Michael [Verfasser]
dc.contributor.authorWingens, Matthias [Verfasser]
dc.contributor.editorSonderforschungsbereich Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf - Institutionelle Steuerung und Individuelle Handlungsstrategien [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherSonderforschungsbereich Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf - Institutionelle Steuerung und Individuelle Handlungsstrategien
dc.date.accessioned2018-12-17T10:45:02Z
dc.date.available2018-12-17T10:45:02Z
dc.date.issued2000
dc.description.abstract"Das Arbeitspapier widmet sich der Frage, ob ostdeutsche Berufseinsteiger angesichts eines durch Transformationswirren gekennzeichneten Arbeitsmarktes schlechtere Startbedingungen hatten als westdeutsche Berufseinsteiger. Ferner werden die Folgen eines verzögerten Berufseinstiegs in Form von Arbeitslosigkeit nach Ausbildungsende für die Beschäftigungsstabilität ost- und westdeutscher Absolventen im weiteren Erwerbsverlauf untersucht. Betrachtet man die Situation in Ostdeutschland als exemplarischen Fall dafür, wie sich Transformationsgesellschaften entwickeln, dann wird in dieser Untersuchung deutlich, dass Übergänge in die Erstbeschäftigung unter aussergewöhnlichen ökonomischen Bedingungen risikoreicher verlaufen, aber nicht für alle Gruppen in der gleichen Weise. Im Vergleich zu westdeutschen Hochschulabsolventen hatten nach 1990 ausgebildete Hochschulabsolventen in Ostdeutschland einen wesentlich verzögerteren Berufseinstieg. Ebenso Frauen, die im Vergleich zu Männern auf grössere Schwierigkeiten beim Berufseintritt stiessen. Nahm für diese Absolventen der Berufseinstieg die Gestalt einer risikoreichen Statuspassage an, waren die Beeinträchtigung für Lehrabsolventen weitaus geringer. Trotz der Störungen auf dem ostdeutschen Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt traten zwischen ost- und westdeutschen Lehrabsolventen nur geringfügige Differenzen zutage. In Anbetracht der weitreichenden Folgen eines verzögerten Berufseinstiegs für den weiteren Erwerbsverlauf wurde der Einfluss von Arbeitslosigkeit nach Ausbildungsende auf die Beschäftigungsstabilität untersucht. Sowohl ost- als auch westdeutsche Absolventen, die nach der Ausbildung länger als drei Monate arbeitslos waren, weisen ene geringere Beschäftigungsstabilität im weiteren Erwerbsverlauf auf. Die Folgen einer Einstiegsarbeitslosigkeit traten bei ostdeutschen Absolventen im Unterschied zu westdeutschen Absolventen unabhängig vom Ausbildungsabschluss auf. So war in Ostdeutschland eine längere Arbeitslosigkeit nach Abschluss nicht nur für Lehr- , sondern auch für Hochschulabsolventen ein "negatives Signal", das die Beschäftigungsstabilität dieser Absolventen verringerte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
dc.format.extent27 S.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/697607
dc.language.isode
dc.relation.ispartofArbeitspapiere / Sonderforschungsbereich 186 der Universität Bremen Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf ; 65
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.3 Zweite Schwelle, in Arbeit
dc.subject.classificationG 1.3.3 Bildungs- & Erwerbsbiografien
dc.subject.classificationG 2.3.2 Arbeits- & Beschäftigungsverhältnisse
dc.subject.classificationI 2.1.1 Neue Bundesländer
dc.subject.classificationI 2.1.2 Alte Bundesländer
dc.subject.otherBerufseinmündung
dc.subject.otherBerufsverlauf
dc.subject.otherArbeitslosigkeit
dc.subject.otherGeschlechtsspezifische Faktoren
dc.subject.otherArbeitsmarktchance
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherOstdeutschland
dc.subject.otherWestdeutschland
dc.subject.other1985-1995
dc.titleGemeinsame Startbedingungen in Ost und West? : Risiken beim Berufseinstieg und deren Folgen im weiteren Erwerbsverlauf
dc.typeBuch

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