Öffentliche Qualitätssteuerung der Berufsausbildung in Deutschland, Frankreich und England
item.page.bibb.id
88231
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Die Formen der öffentlichen Steuerung der Ausbildungsqualität sind in hohem Masse durch das in einem Land institutionalisierte System der Berufsausbildung und dessen nationalspezifischen Kontext geprägt. In dem Beitrag wird die Qualitätssteuerung der Berufsausbildung am Beispiel von drei unterschiedlich strukturierten Systemen der beruflichen Erstausbildung in ihren grundsätzlichen Merkmalen skizziert und verglichen. Die Entwicklung und Durchsetzung von allgemein verbindlichen Qualitätsstandards wird in den betrachteten Ländern primär als öffentliche Aufgabe angesehen und nicht dem Wettbewerb von Bildungsanbietern überlassen. Standards für die Gestaltung der Ausbildungsqualität können bestehen in Input- Standards für einzelne Qualitätsfaktoren (Ausbildungsinhalte/ Curricula, Personal, Ausbildungsmittel, Ausbildungsorganisation) oder/und in Output-Standards für Lernergebnisse/Prüfungsanforderungen. Die in Deutschland und Frankreich überwiegende Steuerung über Standards für Inputfaktoren der Ausbildungsqualität erfordert komplexe Regelungen, die eine rasche Anpassung an veränderte Anforderungen erschweren. Die Steuerung durch Output-Standards wie in England ist mit erheblichen Operationalisierungsproblemen und kostenintensiven Beurteilungs- und Qualitätssicherungsverfahren verbunden. In Zukunft könnte es erforderlich sein, neue Kombinationen von Input- und Outputsteuerung sowie zwischen öffentlicher und trägerinterner Qualitätssicherung zu finden. (BIBB2)