Nachhaltige Entwicklung als Lerngegenstand in energie- und versorgungstechnischen Berufen : Erfahrungen aus dem Modellversuch LENE. FKZ D4028.00
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Kassel
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Abstract
Im Modellversuch LENE (Lernfeld Nachhaltige Energietechniken im Handwerk) ging es um die Integration nachhaltiger Energietechniken in die Handwerksausbildung der energie- und versorgungstechnischen Berufe. Hierbei wurden der schulische und der außerschulische Bereich gleichermaßen berücksichtigt, wobei in der Berufsschule die Phasen vom ersten Kundenkontakt bis zum Beratungsgespräch und in der überbetrieblichen Bildungsstätte die Phasen vom Kundenauftrag bis zur Endabnahme bearbeitet wurden. Entwickelt und erprobt wurden die Lerneinheiten Solarthermie, Photovoltaik, Kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung sowie Kraft-Wärme-Kopplung mit Biomassenutzung. An möglichst realistisch simulierten Kundenaufträgen sollten die Auszubildenden lernen, in einer ganzheitlichen Betrachtung eines bestimmten Gebäudes eine energieeffiziente Optimierung der Energietechnik zu erreichen. Dazu gehört, den Blick sowohl auf ökonomische wie ökologische und soziale Aspekte zu richten, wobei durchaus Zielkonflikte zu lösen sind. Dabei sollten Anforderungen an die Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung mit Anforderungen an lernfeldorientierte Lernarrangements verknüpft werden. Im Modellversuch wurde auch das Ziel verfolgt, parallel zum Neuordnungsprozess der gebäudetechnisch relevanten Berufe in Gewerke übergreifenden Tätigkeiten nachhaltige Energietechniken verstärkt in die Ausbildung zu implementieren, wobei der Schulung der Ausbilder und Lehrer hohe Bedeutung beigemessen wurde. (BIBB2)