Wege zur Hochschulreife: Offenheit des Systems und Sicherung vergleichbarer Standards. Analysen am Beispiel der Mathematikleistungen von Oberstufenschülern an Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien in Nordrhein-Westfalen
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Abstract
Als Folge der Öffnung des Bildungssystems sind auch in der Sekundarstufe II die Wege zur Hochschule differenzierter geworden. Die allgemeine und fachgebundene Hochschulreife können in unterschiedlichen Bildungsgängen erworben werden. Die quantitativ wichtigsten alternativen Zugänge zum Abitur sind dabei das Fachgymnasium und die integrierte Gesamtschule. Beide Schulformen bedienen traditionell eher gymnasialferne Klientel. Am Beispiel der gymnasialen Oberstufen Nordrhein- Westfalens wird untersucht, welche Konsequenzen die deutlichen Unterschiede in den fachlichen und sozialen Eingangsvoraussetzungen von Gymnasiasten und Gesamtschülern für das im Mathematikunterricht der Oberstufe erreichbare Leistungsniveau haben. Datengrundlage bildet die Kohorten- Längsschnittstudie "Bildungsprozesse und psychosoziale Entwicklung im Jugendalter" der 12. und 13. Jahrgangsstufe aus Gesamtschulen und Gymnasien NRWs. (BIBB2)