Teilnehmereingangserhebung (TEE) 2003 bis 2010 - Themen und Trends
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154345
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Abstract
In einer Zeitreihenbetrachtung bilanzieren die Autoren auf Basis von Fragebogen markante Teilnehmerentwicklungen in Berufsbildungswerken. Die Erhebungen ermöglichen eine systematisch gesicherte Beschreibung der Eingangsvoraussetzungen der Teilnehmer der Berufbildungswerke und geben Aufschluss über individuelle Voraussetzungen, Diagnosegruppen und Behinderungen, Schulbesuch, Schulabschlüsse, vorbereitende Maßnahmen und Sozialisation, Ausbildungen und vorzeitige Beendigungen, Kompetenzen. Aus den Erhebungen von 2003 bis 2010 ist von zentraler Bedeutung die Beobachtung, dass Berufsbildungswerke immer mehr Bildungsort einer hochselektiven Klientel mit komplexem Förderbedarf wurden und werden. Aufgabe ist nicht mehr so sehr die berufliche Rehabilitation einer klassischen Behinderung, sondern multipler Behinderungen und Beeinträchtigungen, deren (berufs-)pädagogische Herausforderungen sich potenzieren. Tendenziell zeigt sich, dass lernbehinderte Jugendliche die Personengruppe mit dem größten Förderbedarf darstellen und zum anderen zeigt sich der Rückgang praktischer Fähigkeiten, die von den Jugendlichen mitgebracht werden. Die Berufsbildungswerke haben sich neuen Personenkreisen geöffnet, insbesondere autistischen Jugendlichen. Andererseits sind bestimmte Problemgruppen zahlenmäßig stark angestiegen, wie z.B. Jugendliche mit ADHS. (BIBB-Doku)