Jung und vielfältig, aber noch nicht politisch beteiligt? : Wege zu mehr Partizipation für junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
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783475
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Berlin
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Abstract
Junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sind laut einer Studie des wissenschaftlichen Stabs des Sachverständigenrats für Integration und Migration (SVR) seltener politisch aktiv (11 %) als Gleichaltrige ohne Zuwanderungsgeschichte (40 %). Die Zugehörigkeit zu einer aktiven Peergroup dagegen ist eine wichtige Initialmotivation zur politischen Partizipation; um sie aufrechtzuerhalten, ist ein Gefühl der politischen Selbstwirksamkeit entscheidend. Für die Studie wurden die Teilhabechancen junger migrantisch wahrgenommener Menschen zwischen 15 und 35 Jahren untersucht und mithilfe qualitativer Interviews die Partizipationsmöglichkeiten sowie -hürden als auch Gelingensbedingungen der politischen Teilhabe von jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Deutschland identifiziert und analysiert. Ziel der Studie ist es, sowohl den aktuellen Stand der politischen Partizipation junger migrantisch wahrgenommener Menschen in Deutschland als auch die Gründe für eine geringere politische Partizipation zu analysieren. Zudem soll sie Fördermöglichkeiten für eine stärkere politische Partizipation aufzeigen. (Textauszug; BIBB-Doku)