Die Schweiz und ihr Bildungswesen : von Babylonia zu MultiKulti

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Das gegenwärtige Verständnis von multikultureller und viersprachiger Schweiz wird hier in seinen Paradoxien beleuchtet. Ein Perspektivenwechsel vom Assimilations- über das Ethnizitäts- zum Diversitätsparadigma in der Migrationsforschung wird am Beispiel dieser schweizerischen Problematik nachgezeichnet. Der Perspektivenwechsel ist auch in der theoretischen Diskussion über 'interkulturelle Pädagogik' in vollem Gang, wie eine Reihe von Konzeptionserweiterungen in Bezug auf Ziele, thematische Schwerpunkte, Klientel in der Schweiz und den sie umgebenden Ländern zeigt. Doch die Umsetzung in bildungspolitische und pädagogische Strategien wird nach wie vor durch ideologische und materielle Hindernisse erschwert. Von dem Diversitätsparadigma und von einem erweiterten Begriff sprachlich-kultureller Minderheit ausgehend, und indem zwei von der 'interkulturellen Pädagogik' suspendierte Grundsatzfragen (die Chancengerechtigkeit und die ethnische Entscheidung) in das Zentrum gerückt werden, skizziert die Verfasserin Optionen für eine Bildung in der sprachlich- kulturell pluralen, in Europa eingebetteten Schweiz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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