Die Produktionsschulbewegung seit den 1970er Jahren : Anspruch, Umsetzung und Herausforderung

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"Produktionsschulen sind ein altes Konzept zur Verbindung von Arbeiten und Lernen. Eine hinreichende Definition des Modells liegt bisher nicht vor, um die verschiedenen Konzepte, die auch unter anderen Bezeichnungen qualifizieren, eindeutig zu fassen. Heute wird Marktfähigkeit als Merkmal betont, um sich von eher unprofessionellen Ansätzen in der Berufsvorbereitung abzugrenzen. Die historischen wie internationalen Beispiele zeigen eine große Spannweite von Gestaltungsmöglichkeiten vom Lernort, der Produktvielfalt, technischen Ausstattung bis hin zu den Zielgruppen, Finanzierungen oder dem Personal auf. Produktionsschulen organisieren sich in Deutschland zurzeit nach dänischem Vorbild auf Länder- und Bundesebene. Entgegen der aktuellen Diskussion und Ausschreibungsbedingungen der Bundesagentur für Arbeit sind Produktionsschulen nicht auf Berufsvorbereitung und auf freie Träger beschränkt, sondern auch ein geeignetes Modell für die Aus- und Weiterbildung. Arbeiten und Lernen als didaktisches Konzept sollte somit nicht nur auf die Zielgruppe der sogenannten Lernbehinderten und nicht nur auf Kompensationspädagogik von Defiziten reduziert werden." (Autorenreferat; BIBB-Doku)

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