Psychologische Dienste in Berufsbildungswerken: Wie sie ihre Arbeit sehen und welche Anforderungen auf sie zukommen
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Abstract
Im Beitrag werden zunächst die Ergebnisse einer Befragung psychologischer Dienste in Berufsbildungswerken zur Veränderung der Arbeitssituation bezogen auf die fachliche Kompetenz, die Klientel, psychologische Dienstleistungen, Dokumentation und Organisationsentwicklung mitgeteilt. Die Umfrage zeigt, dass bei der Klientel psychische Beeinträchtigungen zugenommen haben, die Anforderungen an die fachliche Arbeit gestiegen sind und einschneidende Änderungen in den Organisationen stattgefunden haben. In einem zweiten Teil werden Entwicklungen der Sozialgesetzgebung, der Bundesagentur für Arbeit, der Rehabilitationseinrichtungen sowie der psychischen Gesundheit dargestellt. Zu den Entwicklungen in den Berufsbildungswerken wird auf Folgen des Kostendrucks, des Qualitätsmanagements und der verstärkten Integrationsarbeit eingegangen. Abschließend werden perspektivisch Rahmenbedingungen für die Arbeit Psychologischer Dienste entwickelt. Es wird ein mögliches Handlungsspektrum psychologischer Arbeit in Berufsbildungswerken zu folgenden Punkten abgesteckt: psychologische Interventionsangebote, Flexibilisierung, Angebote für andere Mitarbeitende, Dokumentation und Selbststärkung. (Autorenreferat, BIBB-Doku)