Die Inklusionsfähigkeit der deutschen Berufsbildung stärken
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Abstract
In der wissenschaftlichen Diskussion zur Inklusion gibt es laut Rützel deutlich unterschiedliche Verständnisse, Akzentuierungen, konzeptionelle Überlegungen und Ansatzpunkte. "Manche sprechen von der Inklusionslüge, weil die Unbestimmtheit des Inklusionsbegriffs ein wesentlicher Grund für die breite Zustimmung sei, der es zudem der Politik ermögliche, Reformen zu verhindern, weil unter dem Deckmantel der Inklusion politische Entscheidungen quasi unangreifbar würden. Der normative Anteil des Inklusionsbegriffs und ein hohes Maß an Moralisierung führten zu einem unterkomplexen Verständnis und zugleich zu einem Absolutheitsanspruch, durch den kritische Reflexionen erschwert würden, oder zu der Haltung, Inklusion zu befürworten und sie gleichzeitig für eine Utopie zu halten, die praktisch nicht funktionieren könne. Einige sprechen gar von Gleichmacherei und verkennen dabei, dass individuelle Unterschiede nicht wegdiskutiert, sondern dass die einzelnen Subjekte konsequent in den Mittelpunkt gestellt werden, deren Potentiale und Fähigkeiten u.a. durch Bildung optimal zur Entfaltung gebracht und deren Teilhabe ermöglicht werden sollen. Im Folgenden werden daher die in diesem Beitrag zugrunde gelegten Leitlinien, Prinzipien und Voraussetzungen für die Gestaltung und den Diskurs, das Navigationssystem, einer inklusiven Bildung und Berufsbildung in der Transformationsgesellschaft, skizziert." (Textauszug; BIBB-Doku)