Indikatoren zur Effizienz der dualen Berufsausbildung
item.page.bibb.id
161869
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
BIBB-Mitarbeiter
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
In diesem Kapitel werden Indikatoren beschrieben, die Aussagen zur Effizienz oder Leistungsfähigkeit des dualen Systems erlauben. Als eine wichtige Größe wird in diesem Zusammenhang die Stabilität des Ausbildungsverlaufs betrachtet, wobei der Anteil vorzeitig gelöster Verträge als ein "Misserfolgsindikator" gewertet werden kann. Auch wenn Vertragslösungen nicht gänzlich vermeidbar sind und in einigen Fällen auch notwendig und sinnvoll sein können, bedeuten sie meist einen Ressourcenverlust (für alle Beteiligten) und können stark demotivierende Effekte zur Folge haben. "Hinsichtlich der Funktion des dualen Systems zur beruflichen Qualifizierung von Personen zeigt sich dessen Effektivität und Leistungsfähigkeit weiterhin auch in dem Maße, in dem es erfolgreiche Absolventen hervorbringt. Nur die Auszubildenden, die die angetretene Abschlussprüfung im dualen System bestehen und einen Berufsabschluss erlangen, stehen Gesellschaft und Arbeitsmarkt als qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung. Auch hier ist zu diskutieren, inwieweit ein vorläufiges Nicht-Bestehen der Prüfung durchaus sinnvoll sein kann. Ohnehin wird in beiden Fällen - Vertragslösung und Prüfungsmisserfolg - ein gewisser Drop-out nicht gänzlich vermeidbar sein, dennoch ist das Ziel der Minimierung von Misserfolg und Ineffizienz plausibel." (Autorenreferat, BIBB-Doku)