Zur Minimierung von Gender Gaps bei der Ausbildungs- und Berufswahl
| bibb.id | 171288 | |
| bibb.publishername | Arbeitsmarktservice Österreich | |
| bibb.publisherplace | Wien | |
| dc.contributor.author | Tschenett, Roswitha [Verfasser] | |
| dc.contributor.editor | Arbeitsmarktservice Österreich [Herausgebendes Organ] | |
| dc.contributor.other | Arbeitsmarktservice Österreich | |
| dc.coverage.spatial | AT | |
| dc.date.accessioned | 2018-12-17T19:25:51Z | |
| dc.date.available | 2018-12-17T19:25:51Z | |
| dc.date.issued | 2015 | |
| dc.description.abstract | "Die Geschlechtersegregation bei der Ausbildungs- und Berufswahl (und in der Folge bei der Qualifikationsstruktur) ist ein 'Dauerbrenner' seit den 1980er Jahren bis heute und insbesondere in Österreich aufgrund der sehr frühen Ausbildungswahl (mit 14/15 Jahren) in einem hochgradig ausdifferenzierten Berufsbildungssystem (ca. 80 Prozent der Jugendlichen entscheiden sich für eine Ausbildung in einer berufsbildenden Schule!) sehr ausgeprägt. Beide Phänomene - sowohl die Gaps bei der Ausbildungswahl als auch die Gaps bei den Kompetenzmessungen - sind in einem sich gegenseitig bedingenden Zusammenhang zu sehen. So werden etwa geringe Interessen und schwache Leistungen in Mathematik und Physik die Schüler dazu bewegen, sich nach weiterführenden Schulen umzusehen, an welchen MINT-Fächer stundenmäßig schwächer vertreten sind. Insgesamt zeigen aktuelle Daten und Statistiken, dass es in einigen Bereichen Verbesserungen in Richtung einer Reduktion von horizontalen Segregationen gibt (langsamer Anstieg von Frauen in technischen Ausbildungen, allerdings Verminderung der Zahl der Volksschullehrer), dass jedoch im Großen und Ganzen die Problematik der nach Geschlecht segregierten Ausbildungs- und Arbeitsmärkte weiterhin besteht bzw. sich in bestimmten Gesellschaftssegmenten (v. a. in bestimmten migrantischen Milieus) durch starke Familienorientierung und traditionelle Rollenbilder auch wieder verstärkt. Die Frage der geschlechtsspezifischen Ausbildungs- und Berufswahl müsse im Zusammenhang mit dem gesamtgesellschaftlichen und institutionellen Umfeld gesehen werden, in das diese Wahlentscheidungen eingebettet sind (wie Teilzeitbeschäftigung, Problematik fehlender Kinderbetreuungseinrichtungen). Im AMS Info werden bisherige und aktuelle Strategien und Ansätze des österreichischen Bildungsministeriums zum Abbau von Geschlechtersegregationen im Feld 'Kompetenzentwicklungen und Ausbildungswahl von Schülerinnen und Schülern' skizziert (Angebote für Mädchen/Jungen, Angebote nur für Mädchen/Frauen, Stärkung der Berufsorientierung auf der 7./8. Schulstufe, Abschaffung früher Wahlentscheidungen (5./6. Schulstufe), Genderkompetenz und Mintkompetenzen bei bei Pädagogen und Multiplikatoren, Integration der Gleichstellungsperspektive in die schulischen Qualitätsentwicklungsprozesse)." (BIBB-Doku) | |
| dc.format.extent | 7 S. | |
| dc.format.illustration | Literaturangaben, graf. Darst. | |
| dc.identifier.uri | https://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/762536 | |
| dc.language.iso | de | |
| dc.publisher | Arbeitsmarktservice Österreich | |
| dc.relation.ispartof | AMS info ; 316/317 | |
| dc.source.uri | https://www.forschungsnetzwerk.at/downloadpub/AMS_info_316_317.pdf (Volltext) | |
| dc.subject.classification | L 5 Beratung & Orientierung | |
| dc.subject.classification | G 2.4.5 Gender Mainstreaming | |
| dc.subject.classification | S 2.3 Berufsbildungspolitik | |
| dc.subject.classification | I 2.2.1 Westeuropa | |
| dc.subject.other | Berufswahl | |
| dc.subject.other | Ausbildungswahl | |
| dc.subject.other | Geschlechtsspezifische Faktoren | |
| dc.subject.other | Geschlechtersegregation | |
| dc.subject.other | Berufsbildungspolitik | |
| dc.subject.other | Österreich | |
| dc.title | Zur Minimierung von Gender Gaps bei der Ausbildungs- und Berufswahl | |
| dc.type | Elektronische Ressource | |
| dc.type | Buch |