Die betriebliche Ausbildung sichert Zukunft : Positionspapier zum Übergang Schule-Beruf
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Abstract
In ihrem Positionspapier tritt die CDU dafür ein, Warteschleifen aufzulösen und auch sozial benachteiligten oder individuell beeinträchtigten jungen Menschen eine unterstützte betriebliche Ausbildung zu ermöglichen. Im Fokus des Papiers stehen die Jugendlichen, die im Übergang Schule - Beruf Unterstützung brauchen. Die CDU schließt sich der Einschätzung des DIHK an, dass 100.000 der insgesamt 300.000 Menschen, die in den Übergangsbereich gelangen, vermutlich sofort in eine Ausbildung wechseln könnten, hält aber einen vollständigen Abbau des Übergangsbereichs selbst bei günstigster Arbeitsmarktentwicklung für unrealistisch. Kritik wird u.a. geübt an der Unübersichtlichkeit des Übergangsbereichs und der fehlenden Nachhaltigkeit von Programmen. Für die Schule fordert die CDU eine frühzeitige und praxisnahe Berufsorientierung. Schulmüden Jugendlichen sollen Formate des produktiven Lernens - wie in Produktionsschulen - flächendeckend angeboten werden. Bei Auszubildenden mit größerem Unterstützungsbedarf soll von weiteren Modellversuchen abgesehen und stattdessen das Modell der assistierten Ausbildung flächendeckend eingeführt werden. Abschließend wird die Einrichtung von "Jugendserviceagenturen" vorgeschlagen; diese sollen an der kommunalen Verwaltungsspitze angesiedelt sein und allen Beteiligten den Stellenwert des Übergangsmanagements signalisieren. (Textauszug; BIBB-Doku)