Moderne wissensbasierte Kompetenzanforderungen an Führungskräfte nach dem Konzept Berufswertigkeit und resultierende Eigenschaften wissenschaftlicher Weiterbildung
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142581
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Abstract
"Die Anforderungen an Führungskräfte wurden beispielhaft in einem empirischen Forschungsprojekt im Auftrag des Arbeitsministeriums NRW für 800 Führungskräfte erhoben. Nach dem Kompetenzbewertungsmodell der Berufswertigkeit, welches 36 Anforderungen umfasst, können Personen in ihrer spezifischen Kompetenzsituation bewertet werden. Dieses Konzept ermöglicht Vergleiche zwischen verschiedenen (Weiter-)Bildungsbereichen wie der wissenschaftlichen und beruflichen Weiterbildung auf der Bais der tatsächlichen beruflichen Anforderungen ("employability"-Gedanke). Dabei können entweder inhaltsanalytisch die Curricula oder aber tatsächliche personenbezogene Kompetenzen der Absolventen dieser Bildungsangebote mit den Anforderungen des Berufswertigkeitsmaßstabs verglichen werden. Eine Objektivierung der bestehenden Vergleichs- und Anrechnungsdiskussion im Bildungsbereich wird so möglich. Sie geht über die bestehenden Diskussionslinien, die z.B. die Anrechnung beruflicher Qualifikationen für ein Hochschulstudium betreffen, deutlich hinaus und entspricht einem neuen trilateralen Bewertungsprinzip. Eine weitere Entwicklungslinie mit bedeutenden Konsequenzen ist die Entwicklung und Vergabe eines Europäischen wie Nationalen Qualifikationsrahmens (EQF(NQF). Somit schließt sich ein Übergang zu einem weiteren Bereich der Beurteilung und Bewertung von Wissensbeständen an: Die Explizierung personenbezogenen Wissens durch sogenannte Ontologien, welche eine formalsprachliche Beschreibung impliziter Wissen- und Kompetenzbestände bei Personen erlauben. Darauf aufbauende Überlegungen zur Frage der Konsequenzen dieser Bewertungsansätze insbesondere für die hochschulische Weiterbildung schließen den Beitrag ab." (Autorenreferat, BIBB-Doku)