Berufsorientierung im Spannungsfeld von Bildung und Marketing

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Abstract

"Es lässt sich eine Vielzahl an schulischen und außerschulischen Angeboten zur frühzeitigen Unterstützung der Berufsorientierung junger Menschen finden. Berufsorientierung wird darin als individueller Bildungs- und Entwicklungsprozess verstanden. Dadurch sollen u.a. die Risiken für ein Misslingen ihres Übergangs in eine Berufsausbildung verringert werden. Demgegenüber versuchen verschiedene Branchen und Unternehmen durch Marketingstrategien, insbesondere durch den gezielten Einsatz kommunikationspolitischer Instrumente, die Berufswahl junger Menschen zu beeinflussen bzw. zu steuern, was jedoch nur wenig mit der Gestaltung von Bildungsprozessen zu tun hat. Auslöser für die Implementierung solcher Strategien sind nicht zuletzt die sinkenden Bewerberzahlen, von denen einzelne Branchen und Berufe in besonderem Maße betroffen sind. So entsteht ein Spannungsfeld von Bildung und Marketing, in dem Jugendliche sich für einen Beruf entscheiden sollen. Die Frage ist, wie werden durch berufs- und branchenspezifische Marketingstrategien das Image und die Attraktivität von Ausbildungsberufen gestaltet? Welche Konsequenzen hat das für die Berufsorientierung? Dies wird am Beispiel des Berufs Friseur/-in untersucht." (Autorenreferat; BIBB-Doku)

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