Arbeitslandschaft 2035 : Studie
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München
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Abstract
Laut einer Studie der Prognos AG im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) werden in Deutschland bis 2020 rund 1,7 Millionen Fachkräfte fehlen, bis 2035 sogar vier Millionen. Bayern ist vom Fachkräftemangel stark betroffen, hier werden bis 2020 rund 230.000 Fachkräfte fehlen, 2035 bereits 620.000. Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften wird sich demnach besonders in den MINT-Berufen bemerkbar machen. Von den in Bayern fehlenden 620.000 Arbeitskräften im Jahr 2035 entfallen rund 210.000 auf Personen mit Hochschulabschluss, rund 410.000 auf Personen mit beruflicher Bildung. Gegenüber der letzten Berechnung hat sich die Entwicklung des Fachkräftemangels verlangsamt. Über den Prognosezeitraum hinweg fällt die Fachkräftelücke mit 4,0 Millionen Personen deutschlandweit nun geringer aus, als in der Studie Arbeitslandschaft 2030 von 2008 prognostiziert. Gründe hierfür sind die größtenteils grundliegend geänderten konjunkturellen Rahmenbedingungen sowie ein stärkeres Engagement der Unternehmen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs. Hinzu kommen der Studie zufolge eine größere Bildungsbeteiligung mit einer gestiegenen Zahl an Hochschulabsolventen, niedrigere Schulabbrecherquoten und Maßnahmen zur Integration von Arbeitskräften ohne berufliche Bildung in das Erwerbsleben. (BIBB-Doku)