Journalistinnen und Journalisten

bibb.id80233
dc.contributor.authorBausch, Manfred [Verfasser]
dc.contributor.editorZentralstelle für Arbeitsvermittlung
dc.contributor.otherZentralstelle für Arbeitsvermittlung
dc.date.accessioned2018-12-17T10:20:38Z
dc.date.available2018-12-17T10:20:38Z
dc.date.issued2003
dc.description.abstract"Die Euphorie, die durch Multimedia und Internet am Ende des vergangenen Jahrzehnts auch den Arbeitsmarkt für Journalisten beflügelt hatte, ist in den letzten Jahren in eine weitgehende Ernüchterung gemündet. Auslöser hierfür waren die Konjunkturschwäche im Allgemeinen und der Niedergang der New Economy im Besonderen. Die grossen Tageszeitungen traf und trifft diese Schwäche besonders heftig. Auch Hörfunk und Fernsehen müssen heute mit deutlich kleineren Werbeeinnahmen auskommen. Viele Internetfirmen, die für die Bereitstellung ihres Contents Online-Journalisten beschäftigten, sind in der Zwischenzeit zusammengebrochen. Dies alles hat den Konzentrationsprozess in den Medien weiter beschleunigt. Die Nachfrage nach Journalisten, selbst nach hochkarätigen Fachkräften, ist durch diese Entwicklungen sehr stark zurückgegangen. Selbst erfahrene, langjährig bewährte Fachjournalisten verloren ihren Arbeitsplatz und konkurrieren heute mit den Absolventen der als Eliteeinrichtungen geltenden bekannten Journalistenschulen um Aufträge. Mehr denn je verlagern die Medien aus Kostengründen heute ihre Arbeit auf freiberufliche Journalisten. Der Anteil der 'Freien' ist dementsprechend überproportional gewachsen. Abgeschlossenes Hochschulstudium, Volontariat oder Journalistenschule sind längst keine Garantie mehr für eine vernünftige Existenzgrundlage. Der Einstieg in die journalistische Tätigkeit im Rahmen höchst ungesicherter Zukunftsperspektiven auf Honorarbasis ist zur Zeit die Regel, auf die sich die meisten Nachwuchsjournalisten einstellen müssen. Auf der anderen Seite belegen die sich zur Zeit auf niedrigerem Niveau stabilisierende Nachfrage und der Rückgang der Arbeitslosigkeit in den letzten Monaten, dass die Arbeitsmarktlage keineswegs dramatisiert werden darf. Und auch das hat die vorliegende Untersuchung ergeben: Qualitativ hochwertiger Journalismus - in welchen Medien auch immer - wird auch in Zukunft dringend benötigt." (Autorenreferat, IAB-Doku) 65 http:// www.arbeitsamt.de/zav/services/ams/service/publik ationen/ J ournalisten.pdf
dc.format.extentS. 1-57, 724 KB
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/691981
dc.language.isode
dc.relation.ispartofArbeitsmarkt-Information
dc.relation.ispartofvolume(2003), H. 3
dc.subject.classificationS 6.4.3.4 Publizisten, Dolmetscher, Bibliothekare
dc.subject.classificationG 2.3.2 Arbeits- & Beschäftigungsverhältnisse
dc.subject.otherJournalist
dc.subject.otherRedakteur
dc.subject.otherBerufsproblem
dc.subject.otherTätigkeitsfelder
dc.subject.otherQualifikationsanforderung
dc.subject.otherArbeitslosigkeit
dc.subject.otherEntwicklung
dc.subject.otherNormalarbeitsverhältnis
dc.subject.otherStudent
dc.subject.otherBildungsstatistik
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.other1997-2003
dc.titleJournalistinnen und Journalisten
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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