Zur ökonomischen Analyse betrieblicher Lehrstellenangebote in der Bundesrepublik Deutschland
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127818
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Lang
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Frankfurt/Main
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Abstract
In der Arbeit werden die Bestimmungsfaktoren des betrieblichen Ausbildungskalküls theoretisch wie empirisch untersucht, d.h. die Gründe, warum ein Betrieb ausbildet und ein anderer es unterlässt. Aus den gewonnenen Erkenntnissen ergeben sich Anhaltspunkte, wie die betrieblichen Kosten und Erträge einer Ausbildung beeinflusst werden können und wie gegenwärtige Vorschläge zur Verbesserung der Lehrstellensituation zu beurteilen sind. Die Analyse konzentriert sich auf das Ausbildungsverhalten privater Betriebe, jedoch nicht ohne die Wechselwirkungen zwischen Angebot und Nachfrage mit zu berücksichtigen. Einleitend werden die institutionellen Rahmenbedingungen der Berufsausbildung in Deutschland dargestellt, deskriptive Ergebnisse zum betrieblichen Ausbildungsverhalten sowie zum aggregierten Ausbildungsmarkt präsentiert und empirische Analysen zu Kosten und Erträgen der Berufsausbildung betrachtet. Es schließen sich theoretische und empirische Erkenntnisse zur Erklärung von Humankapitalinvestitionen an, die in eine Modellierung der betrieblichen Ausbildungsentscheidung münden. Es werden Hypothesen zu den Bestimmungsgründen des betrieblichen Ausbildungsverhaltens abgeleitet und ökonometrische Untersuchungen zum betrieblichen Ausbildungsverhalten vorgenommen. Untersucht werden die Bestimmungsgründe von Ausbildungsbeteiligung (überhaupt ausbilden?), Ausbildungsumfang (wie viel ausbilden?) und Veränderungen des Ausbildungsverhaltens im Zeitablauf. Abschließend wird aufgezeigt, welche Maßnahmen geeignet sind, um eine Erhöhung des Lehrstellenangebots zu erzielen. (BIBB2)