Der gespaltene Weiterbildungsmarkt und die Lebenszusammenhänge der Weiterbildungsteilnehmer/-innen : Thesen

item.page.bibb.id

104434
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.bibb.publisherplace

item.page.bibb.participation

item.page.bibb.citedinbibb

item.page.bibb.researchfocus

item.page.bibb.reviewof

item.page.bibb.citationdr

Abstract

Der Verfasser polemisiert gegen die Auffassung des Bestehens eines Weiterbildungssystems; er bezeichnet es als bildungspolitische Sprechblase. Weiterbildungsforschung darf sich nicht, wie bisher, auf isolierte Motivkategorien (Freude, Lernen, Beruf, Alter, Geschlecht, Schulbildung, Berufsstatus) zur Weiterbildungsteilnahme reduzieren, sondern muss in Richtung Statuspassagen, Risikolagen, Wendepunkte im Lebenslauf und subjektive Verarbeitungsmuster der Lebenswelt bzw. der Lebensperspektiven erweitert werden. Erst der Lebenszusammenhang erklärt Weiterbildungsteilnahme. Daraus resultiert für ihn die Notwendigkeit, sich an sogenannten Teilmärkten der Weiterbildung und des Weiterbildungsangebots zu orientieren. (BIBB2) Der Autor untersucht die Frage ob es das bildungspolitische seit 1970 geforderte und initiierte Weiterbildungs-"System" als vierte Säule des Bildungssystems wirklich gibt. Angesichts der Aufspaltung des Weiterbildungsangebots in Teilmärkte und der Lebenszusammenhänge der Weiterbildungsbenutzer/innen ergeben sich "ganz typische Muster der Ein- und Ausgrenzung von Weiterbildungsteilnahme" (z.B. die Polarisierung der Weiterbildungsteilnahme von Männern und Frauen als Ausdruck ihrer unterschiedlichen Lebenszusammenhänge). "Diese Arbeits- und Analyseperspektive zielt insgesamt auf eine methodische und thematische Paradigmenerweiterung in der Weiterbildung, um artifizielle Konstrukte über das Weiterbildungs-"System" und den "verallgemeinerten" Weiterbildungsteilnehmer konstruktiv zu überwinden. Diese Perspektive impliziert damit zugleich eine Kritik der bildungspolitischen Stilisierung von Weiterbildung. Denn, falls sich die Hypothesenfolie über typische Muster der Ein- und Ausgrenzung bzw. der teilmarktbezogenen Prozessierung von Weiterbildungserfahrungen empirisch verdichtet, dann ist aus (weiter-)bildungspolitischer Perspektive ein Weniger an kulturellen Botschaften über das Weiterbildungs-"Gesamtsystem", über "Freiwilligkeit" der Weiterbildungsteilnahme und ein Mehr an Informationen über institutionalisierte Regelungsprozesse in der Weiterbildung einerseits und an träger- bzw. institutionenunabhängiger Weiterbildungsberatung für Nutzer/ innen und (noch) Nicht-Nutzer/innen andererseits geboten."(IAB2)

Description

Keywords

Citation

item.page.bibb.voevzlink

item.page.bibb.additionallink

Collections

Endorsement

Review

Supplemented By

Referenced By