Understanding the self-organization of occupational sex segregation with mobility networks

item.page.bibb.id

781034
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.bibb.publisherplace

item.page.bibb.participation

item.page.bibb.citedinbibb

item.page.bibb.researchfocus

item.page.bibb.reviewof

item.page.bibb.citationdr

Abstract

“Decades after the beginning of the gender revolution, most women and men still work in sex-typed occupations. This is a primary driver of the gender wage gap. Most research describing the patterns of occupational sex segregation focuses on supposedly innate job characteristics that match gender stereotypical abilities and preferences, such as the use of mathematical skills or social skills, on income and status differences between occupations, and on organizational job characteristics, for example, the need to work long hours. However, beyond such occupational attributes, sex segregation is hypothesized to exhibit emergent patterns that are linked to the interdependent job mobility of women and men, in particular, men selectively leaving feminizing occupations. Developing new tools inspired by statistical network research, and using representative, longitudinal data that contain detailed occupational mobility from the UK between 2000 and 2008, this replacement mechanism is analyzed. It is shown that 19–28% of observed sex segregation is linked to this emergent phenomenon in a statistical model that disentangles the various predictors of the allocation of women and men to different occupations. This makes it the most important predictor of segregation in contrast to concurrently modelled explanations based on occupational characteristics.” (author’s abstract)
„Auf dem Arbeitsmarkt gibt es noch immer eine starke Geschlechtertrennung, obwohl sich die berufliche Stellung der Geschlechter in den letzten 50 Jahren angeglichen hat. So sind zum Beispiel viele Pflegeberufe weiblich dominiert, während viele Handwerksberufe vor allem von Männern ausgeübt werden. Bisher wurde dies wie folgt erklärt: 1. Männer haben Vorteile, in besser bezahlte Berufe zu kommen; 2. Die Berufswahl folgt genderstereotypen Fähigkeiten – Männer arbeiten zum Beispiel in mathematischen oder technischen Berufen, während Frauen in sozialen oder feinmotorischen Berufen arbeiten; 3. Die Arbeitsteilung bei heterosexuellen Paaren führt oft dazu, dass Frauen eher Berufe wählen, in denen flexible oder reduzierte Arbeitszeiten möglich sind. Allerdings gibt es viele Beispiele für geschlechtertypische Berufe, deren Zusammensetzung nicht mit diesen Faktoren erklärt werden kann. Andere Berufe wie zum Beispiel Lehrer oder Apotheker ändern ihre Geschlechterzusammensetzung mit der Zeit, obwohl sich der Beruf kaum verändert. Auch gibt es innerhalb von Berufen geschlechtsspezifische Spezialisierungen, die sich nicht einfach erklären lassen.“ […] Mithilfe neuer Methoden aus der Netzwerkforschung wurde diese Theorie mit empirischen Daten aus Grossbritannien überprüft. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass Männer mit geringerer Wahrscheinlichkeit in Berufen bleiben, in die mehr Frauen wechseln. Es wird gefolgert, dass Geschlechtertrennung nicht nur von geschlechtstypischen Berufsattributen verursacht wird, sondern auch von Männern (und Frauen), die sich bewusst oder unbewusst gegen eine Durchmischung wehren. Die Wahrnehmung von Berufen sei demnach auch eine Konsequenz der Geschlechterzusammensetzung statt nur ihre Ursache. (Autorenreferat; BIBB-Doku)

Description

Keywords

Citation

item.page.bibb.voevzlink

item.page.bibb.additionallink

Endorsement

Review

Supplemented By

Referenced By

Creative Commons license

Except where otherwise noted, this item's license is described as Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International