Lerntransfer in der beruflichen Weiterbildung - empirische Prüfung eines integrierten Rahmenmodells mittels Strukturgleichungsmodellierung

bibb.id158193
bibb.voevzlinkhttps://res.bibb.de/vet-repository_757877
dc.contributor.authorGessler, Michael [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T18:37:47Z
dc.date.available2018-12-17T18:37:47Z
dc.date.issued2012
dc.description.abstract"Die Ermittlung des Lerntransfers ist in der betrieblichen Weiterbildung, dem quantitativ bedeutendsten Segment der berufsbezogenen Weiterbildung, von zentraler Bedeutung zur Erfolgskontrolle und Legitimation getätigter Investitionen. Es überrascht deshalb nicht, dass bereits in den 1960er Jahren ergebnisbezogene Forschungsansätze entwickelt wurden. Diese Ansätze vernachlässigen allerdings die Entwicklungsperspektive: Welche Faktoren fördern bzw. behindern den Lerntransfer? In Abgrenzung zum ergebnisbezogenen Paradigma wurden in den 1980er Jahren prozessbezogene Forschungsansätze entwickelt, welche wiederum die Ergebnisse ausblenden. Diese beiden Forschungsrichtungen prägen derzeit maßgeblich Praxis und Forschung in der betrieblichen Weiterbildung. Sie sind alleinstehend jedoch unzureichend: Ohne eine prozessbezogene Fundierung sind Ergebnisse einerseits systematisch nicht replizierbar und ohne einen Ergebnisbezug sind Prozesse andererseits systematisch nicht begründbar. Die Modellansätze kranken zudem an einer sie konstituierenden Grundannahme: Das Lernfeld (z.B. ein Training) und das Funktionsfeld (der Arbeitskontext) seien unidirektional miteinander verbunden. Die tatsächlichen Wirkungen zwischen den Feldern sind in der betrieblichen Weiterbildung hingegen wechselseitig. Nachfolgend wird ein integriertes Rahmenmodell zur Ermittlung des Lerntransfers vorgestellt, das einerseits die Trennung von Prozess- und Ergebnisperspektive aufhebt und andererseits das Wechselspiel von Lern- sowie Funktionsfeld berücksichtigt. Empirisch überprüft wurde das Rahmenmodell mittels Strukturgleichungsmodellierung bzw. Structural Equation Modeling (SEM). SEM bietet mit einer Kombination aus Faktoren- und Pfadanalyse die Möglichkeit, Beziehungsstrukturen zwischen latenten und manifesten Variablen zu bestimmen und diese zu prüfen. Das Rahmenmodell weist eine gute Anpassung an die empirischen Daten auf und vermag 78?% der Varianz des selbstberichteten individuellen Lerntransfers zu erklären." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
dc.description.versionreferiert
dc.format.extentS. 362-393
dc.format.illustrationLiteraturangaben, Abb., Tab.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/757877
dc.language.isode
dc.relation.ispartofZeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik
dc.relation.ispartofvolume(2012), H. 3
dc.rightsNamensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland*
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/*
dc.subject.classificationS 1.5.3 Betriebliche Weiterbildung
dc.subject.classificationL 6.2.4 Bildungserfolgscontrolling
dc.subject.classificationT 2 Theoretische Ansätze
dc.subject.otherLerntransfer
dc.subject.otherBetriebliche Weiterbildung
dc.subject.otherForschungsansatz
dc.titleLerntransfer in der beruflichen Weiterbildung - empirische Prüfung eines integrierten Rahmenmodells mittels Strukturgleichungsmodellierung
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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