Junge Menschen ohne Berufsabschluss : Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Brigitte Pothmer, Kai Gehring, Kerstin Andreae, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 17/12615)
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Abstract
Die Bundesregierung hält an ihrem Ziel fest, die Zahl junger Erwachsener ohne Berufsabschluss bis zum Jahr 2015 von 17 Prozent im Jahr 2005 (Zielgruppe der 20- bis 29-Jährigen) zu halbieren. Derzeit liege die Quote bei den 25- bis 35-Jährigen bei 15 Prozent. In den alten Bundesländern könne mit einer Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent bei Männern und Frauen mit beruflicher Ausbildung (ohne Hochschulausbildung) im Jahr 2011 nahezu von Vollbeschäftigung gesprochen werden. Insgesamt habe sich die qualifikationsspezifische Arbeitslosenquote bei Personen mit beruflicher Ausbildung seit dem Jahr 2005 (9,7 Prozent) damit nahezu halbiert. "Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Nachfrage nach gut qualifizierten Fachkräften weiter wachsen wird und es daher geboten ist, das Qualifizierungspotenzial von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ohne Berufsabschluss noch stärker zu erschließen. Aus- und Weiterbildung seien zentrale Elemente der Arbeitsmarktpolitik und von großer Bedeutung für die künftige Fachkräftesicherung." Als Beispiel wird das Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt von 2012 angeführt, das die Weiterbildungsförderung fortentwickelt habe. Die Bundesagentur für Arbeit und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hätten zudem vereinbart, durch eine Initiative zur Erstausbildung junge Menschen verstärkt zum Nachholen eines Berufsabschlusses zu gewinnen. (Textauszug; BIBB-Doku)