Regionalisierung von Strukturen berufsbezogener Weiterbildung

bibb.id2256
bibb.publisherplaceBerlin
dc.contributor.authorBöcker, Dirk [Verfasser]
dc.contributor.authorFronius, Thomas [Verfasser]
dc.contributor.authorPfüller, Matthias [Verfasser]
dc.contributor.authorWarmkow, Volker [Verfasser]
dc.contributor.editorArbeitsgemeinschaft Qualifikations-Entwicklungs-Management [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherArbeitsgemeinschaft Qualifikations-Entwicklungs-Management
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T09:43:21Z
dc.date.available2018-12-17T09:43:21Z
dc.date.issued1995
dc.description.abstractBei diesem Gutachten ging es hauptsächlich um die Frage, ob die Weiterbildungsstrukturen in den östlichen Bundesländern den jeweiligen regionalen Strukturen angepasst sind oder ob ein Bedarf an grundsätzlich regional orientierten Strukturen besteht und wie diese beschaffen sein müssten. Grundlage bildet die Auswertung von Fallstudien zu für bestimmte Regionen typischen Problembereichen: So wird z.B. Deindustrialisierung und berufsbezogene Weiterbildung exemplarisch anhand des Kreises Oranienburg dargestellt, für Carl- Zeiss-Jena treffen Probleme regionaler Monokultur zu. Zwei Regionen unterschiedlicher Zentralität stellen die Braunkohlenregion Borna und das maritime Zentrum Rostock dar, in denen sich auch die regionale Arbeitsmarktpolitik mit ihren Perspektiven voneinander unterscheiden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die regionale und kommunale Kooperation in der Weiterbildung von Arbeitsförderungs-, Beschäftigungs- und Strukturentwicklungsgesellschaften (ABS) in einer ländlichen Region. Aus dem Tempo, in dem Fragen der Regionalisierung an Bedeutung gewinnen, ergibt sich für die Verfasser die Erkenntnis, dass der Verlust an zentraler Orientierungskompetenz zum Problem geworden ist. Deshalb sind regionale Entwicklungen in ihrer ganzen Komplexität anzuerkennen und zu respektieren. Die regionale Identität und Mentalität tragen ganz entschieden zur Orientierung der jeweiligen Bevölkerung bei. Die Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten kann dazu beitragen, solche Disparitäten zu beseitigen, die gegenwärtig im Verhältnis zwischen Ost- und Westdeutschland noch sehr augenfällig sind. Eine gute Bildungs- und Qualifizierungspolitik mit regionalen Strukturen ist besser imstande, für die dortige Bevölkerung mehr Chancengleichheit zu bewirken als zentralgeleitete Wirtschaftpolitik. Sie kann ausserdem nach Auffassung der Verfasser dem gesellschaftlichen Bewusstsein die depressiven Züge nach dem Vereinigungsschock nehmen und dazu beitragen, dass auch neue Möglichkeiten und Chancen für die regionale Entwicklung wahrgenommen werden. (BIBB)
dc.format.extent91 S.
dc.identifier.issn0944-4092
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/686356
dc.language.isode
dc.relation.ispartofQUEM-Report : Schriften zur beruflichen Weiterbildung ; Analysen, Diskussionen, Empfehlungen ; 29
dc.relation.ispartofSchriften zur beruflichen Weiterbildung in den neuen Ländern
dc.subject.classificationG 1.2 Arbeitsmarkt
dc.subject.classificationG 2.3.5 Wirtschaftsstrukturwandel
dc.subject.classificationG 2.1.4 Regionalisierung
dc.subject.classificationS 1 Stufen der Berufsbildung
dc.subject.classificationI 2.1.3 Ländliche Region
dc.subject.classificationI 2.1.1 Neue Bundesländer
dc.subject.classificationI 2.1.1.2 Brandenburg
dc.subject.classificationI 2.1.1.4 Thüringen
dc.subject.classificationI 2.1.1.3 Sachsen
dc.subject.classificationI 2.1.1.1 Mecklenburg-Vorpommern
dc.subject.otherRegionaler Arbeitsmarkt
dc.subject.otherBerufliche Weiterbildung
dc.subject.otherRegionale Disparität
dc.subject.otherEntindustrialisierung
dc.subject.otherBerufsbildung
dc.subject.otherStrukturwandel
dc.subject.otherLändlicher Raum
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherOstdeutschland
dc.subject.otherBrandenburg
dc.subject.otherThüringen
dc.subject.otherSachsen
dc.subject.otherMecklenburg-Vorpommern
dc.titleRegionalisierung von Strukturen berufsbezogener Weiterbildung
dc.typeBuch

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