Gefühlsarbeit im Krankenhaus : Ergebnisse einer Studie über Gefühlsarbeit in den Krankenpflegeberufen

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"Der Krankenpflegeberuf verlangt von den Ausübenden nicht nur physischen Einsatz, sondern auch emotionales Engagement. Der Bedeutung von Gefühlen in diesem Beruf ist in dieser Studie nachgegangen worden. Zunächst werden die besonderen Merkmale von Gefühlsarbeit beschrieben, um diese Arbeitsdimension für Betroffenen und Verantwortliche "fassbar" zu machen. Krankenpflegepersonen nehmen bei ihren Patientinnen fast ausschliesslich negative Gefühle wahr, mit denen sie auf rationaler oder emotionaler Ebene umzugehen versuchen. Ausschlaggebend für die Wahl einer geeigneten Strategie ist dabei nicht nur die Situation, sondern auch, inwieweit es ihnen gelingt, sich in den kranken Menschen hineinzuversetzen. Zur Gefühlsarbeit gehört weiters die Arbeit an den eigenen Gefühlen: Krankenpflegepersonen müssen ständig ihre eigenen Emotionen den beruflichen Erfordernissen und Erwartungen der Patientinnen anpassen. Das kann gelingen durch Veränderungen an sich selbst oder durch den Wechsel der Situation. Werden Gefühle zur Belastung, versuchen die meisten durch Gespräche mit Arbeitskolleginnen eine Entspannung herbeizuführen." (Autorenreferat)

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