Bikulturell geprägte Mitarbeiter als Humankapital : Wege zur beruflichen Integration

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128434
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Driesen

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Taunusstein

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Abstract

In konkreten Lösungsschritten wird dargelegt, welche Wege beschritten werden müssen, um das Potenzial zugewanderter Menschen zum gemeinsamen Wohl bestmöglich zu nutzen, und zwar in einem konstruktiven Miteinander anstatt der bisherigen "Problemsicht". Dabei gilt es, einen Mittelweg zu finden zwischen identitätsraubender Assimilation und ausgrenzender Ghettobildung. Als wesentlicher Hemmschuh einer als notwendig erkannten weiteren Entwicklung zeigt sich die starke institutionelle Zersplitterung der deutschen Bildungslandschaft zwischen Bund und Ländern. Bestehende Ansätze zur Einbindung junger Ausländer in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt werden kritisch untersucht und deren Schwächen aufgedeckt. Als Ziel anvisiert und als Bildungsziel erreicht werden soll die vollwertige Partizipationsfähigkeit an beiden Kulturen, der deutschen ebenso wie der Herkunftskultur. Eine wichtige Rolle spielen dabei Sprach- und Integrationskurse, deren Themenkanon über das Sprache Lernen hinaus gehen sollte. Außerdem identifiziert der Autor eine zu geringe Sensibilität seitens deutscher Betriebe gegenüber kulturellen Unterschieden zwischen verschiedenen Kulturkreisen. Bikulturell geprägte ausländische Mitarbeiter könnten hier einen wertvollen Beitrag zur geforderten Globalisierung der Unternehmen leisten. (BIBB2)

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