Dezentralisierung und berufliche Erstausbildung
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Berlin; Bonn
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Abstract
Der Verfasser berichtet über die Erfahrungen und Ergebnisse der Modellversuchs-Reihe "Dezentrales Lernen", die 1990 gestartet wurde. Dezentralisierung ist eine Konzeption für eine sowohl innovative als auch kostenbewusste Weiterentwicklung beruflicher Erstausbildung, in der neue Formen arbeitsbezogenen Lernens, neue Lernortkombinationen sowie integrative Verbindungen von Arbeiten und Lernen angewendet werden. Sie tragen zur Wirtschaftlichkeit der Berufsbildung bei, indem die produktiven Qualifizierungsanteile erhöht, die Infrastrukturkosten reduziert und die Einarbeitungszeiten am Arbeitsplatz nach der Ausbildung minimiert werden. Ausgangspunkt für die Entwicklung dieser Konzeption ist der arbeitsorganisatorische und qualifikatorische Wandel. Hierauf stützt sich auch die Hypothese, dass in modernen, technologisch anspruchsvollen Arbeitsprozessen integrative Formen der Verbindung von Arbeiten und Lernen notwendig und möglich geworden sind. (BIBB2)