Gründe für und gegen die Teilnahme an Weiterbildung aus der Sicht von deutschen Frauen mit einem Migrationshintergrund
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161086
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Abstract
Der Beitrag referiert Ergebnisse einer noch laufenden Studie zur Weiterbildungsteilnahme von Frauen mit Migrationshintergrund, in der die Personen nach ihren Gründen befragt wurden. "Es wird gezeigt, wie die sozial konstruierte Kategorie Migrationshintergrund durch damit verbundene gesellschaftliche Zuschreibungen der Nichtzugehörigkeit auch im Zusammenhang mit Weiterbildungsentscheidungen wirken können. Allerdings tritt sie in den Hintergrund, wenn die Personen über weitere ausgleichende weiterbildungsrelevante Ressourcen verfügen. Zu diesen zählen u.a. ein hohes "staatsbürgerliches Kapital" (sicherer Aufenthaltsstatus, Arbeitserlaubnis, Wahlrecht), ein in Deutschland anerkannter Bildungs- und/oder Berufsabschluss, eine sichere Beherrschung der deutschen Schriftsprache, ein unterstützendes soziales Netzwerk und ausreichend ökonomisches Kapital, welches über eine reine Existenzsicherung hinausgeht." (Autorenreferat, BIBB-Doku)