Corona, Geschlecht und Beruflichkeit : über 'Systemrelevanz', 'Re-traditionalisierung' und die Ökonomie der Geschlechter in Arbeit und Beruf

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Karin Büchter geht in ihrem Aufsatz der Frage nach, ob es in Zeiten von Corona zu einer Ökonomie der Geschlechter und Re-tradionalisierung kommt. Dabei stellt sie fest, dass es nicht zu einer Neubewertung von weiblicher Arbeit und Beruflichkeit durch die Übernahme staatlich-politischer Handlungen gekommen ist, sondern eher zu einer Rückverlagerung in die Zuständigkeiten der für Gleichstellungsangelegenheiten verantwortliche Institute und Gremien. Sie zeigt auf, dass trotz der Verbesserung der Präsenz von Frauen auf dem Arbeitsmarkt und in Ausbildung, die Segregationen, die sich im Gender-Pay-Gap und im Gender-Pension-Gap und damit in der sozio-ökonomischen Schlechterstellung von Frauen niederschlagen, bestehen bleiben. Aus ihrer Sicht biete die Corona-Pandemie eine erneute Chance, die Kontinuität der traditionellen Segregationen weiblicher Arbeit und Beruflichkeit auf den Prüfstand zu stellen sowie neue Strukturprinzipien durchzusetzen. (Hrsg.; BIBB-Doku)

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