Mit Brief und Siegel : Erwartungen an Bildung in der Schule

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Die zunehmende Kritik insbesondere der Wirtschaft an einer sich verschlechternden Ausbildungsreife von Schulabgängern, die eine berufliche Ausbildung des dualen Systems beginnen wollen, ist aufzugreifen. Es ist zu prüfen, ob die Schule in der Lage ist, auf Beruf wie auf Arbeitsleben vorzubereiten. Diese Vorbereitung bezeichnet der Verfasser als Ausbildungsreife. Der Aufsatz beginnt mit der Definition des Begriffs der Ausbildungsreife, worunter Elemente der fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenz verstanden werden, das sind die Beherrschung der deutschen Sprache, der elementaren Rechentechniken und naturwissenschaftlichen Kenntnisse und Grundkenntnisse der englischen Sprache, ebenso Information, Erfahrungen und Einstellungen zur Arbeitswelt. Aus der Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität ergibt sich der Handlungsbedarf, den die Wirtschaft als Abnehmer der Schulabgänger sehen und den sie mitbeeinflussen wollen. Aus der Kritik am gegenwärtigen Schulsystem leitet er 12 Forderungen ab, die die Arbeit des Schulwesens optimieren können, so u.a. Erhalt des dreigliedrigen Schulsystems, inhaltliche Stärkung des Hauptschulangebots mit Betreuung durch Klassenlehrer, keine Einengung der Realschule, innerschulische Entscheidungen in der Verantwortung der Direktoren, Nutzung der Kompetenzen der Lehrer bei Schülerbeurteilungen und bei Schullaufbahnentscheidungen. (BIBB)

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