Verbleib ostdeutscher Ausbildungsabsolventen nach Abschluss der Lehre : Zwischenergebnisse aus dem BIBB-Forschungsprojekt 1.5010 "Ausbildung, berufliche Integration und Weiterqualifizierung von Berufsanfängern in den neuen Bundesländern und in Berlin (Ost)"
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95067
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Berlin; Bonn
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Abstract
Das Material gibt einen Zwischenstand zum Forschungsprojekt 1.5010 "Ausbildung, berufliche Integration und Weiterqualifizierung von Berufsanfängern in den neuen Bundesländern und in Berlin (Ost)" wieder, das zum Ziel hat, Informationen zur beruflichen Eingliederung von jungen Fachkräften in Ostdeutschland zu gewinnen. Darüber hinaus sollen differenzierte Aussagen über die Zusammenhänge zwischen Art und Verlauf der Ausbildung, der beruflichen Eingliederung und der weiteren Qualifizierung in den ersten Jahren nach Ausbildungsabschluss abgeleitet werden. Damit sollen jene Einflussgrössen bestimmt werden, die gegenwärtig die berufliche Integration der jungen Facharbeiter in Ostdeutschland fördern oder hemmen. Nach vorsichtigen Schätzungen bleiben ca. 30 Prozent der ostdeutschen Ausbildungsabsolventen ohne Arbeit. Der Zwischenbericht gibt die Ergebnisse einer bei 850 jungen Fachkräften zur Jahreswende 1995/96 durchgeführten Befragung wieder, die ihre Ausbildung im Zeitraum von 1994 bis 1995 erfolgreich beendet hatten. Die Ausgangshypothese des Autors ist, dass bei einer insgesamt sehr heterogenen Verlaufsstruktur der beruflichen Eingliederung der unmittelbaren Phase nach Beendigung der Ausbildung im Hinblick auf die weitere berufliche Entwicklung und auf eine längerfristige Verwertbarkeit der Ausbildung eine Schlüsselfunktion zukommt. (BIBB)