Informell erworbene Kompetenzen - ihre Bedeutung für die Benachteiligtenförderung
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Abstract
Der Übergang von der Schule in den Beruf ist brüchiger geworden und findet für einen großen Teil von Jugendlichen nicht mehr direkt im Anschluss an die Schulausbildung statt. Für Übergangsprozesse an der Schwelle von der Schule in die Arbeitswelt ist die Berücksichtigung informeller Lernprozesse und informell erworbener Kompetenzen von großer Wichtigkeit. Offen ist, wie außerschulische Erfahrungen und insofern informelle Lernprozesse in den schulischen Lernkontext integriert werden können. Ausgehend von ersten Ergebnissen einer Studie werden diese Fragestellungen im Beitrag diskutiert. Es werden erste begriffliche Klärungen hinsichtlich des informellen Lernens und des Kompetenzbegriffs vorgenommen, um dann anhand ausgewählter vorläufiger Ergebnisse die Relevanz informeller Lernprozesse sowie informell erworbener Kompetenzen und deren Berücksichtigung für die Benachteiligtenförderung insbesondere im Rahmen berufsorientierender Maßnahmen in allgemein- und berufsbildenden Schulen dargestellt. (BIBB-Doku)