Mit 570 Qualifizierungsstunden in betriebliche Ausbildung : regionales Haus der Berufsvorbereitung
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Abstract
Der Übergang von Schule in Ausbildung gestaltet sich für viele Schulabgänger nach wie vor schwierig. Eine ganze Reihe von Defiziten und Problemen trägt dazu bei, dass der einst reibungslose Übergang anachronistisch geworden ist: mangelhafte Ausbildungsreife von Schulabgängern, Lehrstellenknappheit, Missmatch-Problem im Ausbildungsmarkt, fehlende Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft, ein veraltetes Berufswahlkonzept. Wie der Übergang erfolgreich gestaltet werden kann, zeigt das im Beitrag vorgestellte Konzept "Regionales Haus der Berufsvorbereitung", das 2007 vom BBZ der IHK Siegen gestartet wurde. Das Programm basiert auf einem regionalen Konsens, es beinhaltet berufspädagogische Module mit insgesamt 570 Qualifizierungsstunden (Orientierungsmodule, fachliche Module und ein passgenaues Praktikum). Das Angebot richtet sich an Schüler der 10.Klassen von Hauptschulen. Das Konzept mit einer Vermittlungsgarantie von 80 Prozent soll 2008 an vier weiteren Standorten in NRW implementiert werden. (BIBB-Doku)