Gesund arbeiten im Zeitalter der Digitalisierung : wo liegen die Arbeitsgestaltungspotenziale aus Sicht von Beschäftigten und Unternehmensvertretern?

bibb.id182779
bibb.publisherplaceDuisburg
dc.contributor.authorGerlmaier, Anja [Verfasser]
dc.contributor.editorInstitut Arbeit und Qualifikation [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherInstitut Arbeit und Qualifikation
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T20:20:07Z
dc.date.available2018-12-17T20:20:07Z
dc.date.issued2018
dc.description.abstract"Digitale Produktionssysteme und Werkzeuge halten Einzug in Fabrik und Büro. Sie treffen vielfach auf Betriebe, die von der derzeitigen Hochkonjunktur profitieren, aber in den letzten Jahren kontinuierlich Personalabbau betrieben haben. Im Beitrag wird der Frage nachgegangen, welche Gestaltungsspielräume es für eine gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung im Bereich der Produktion bzw. produktionsnahen Wissensarbeit gibt und welche Rolle dabei die Arbeitsgestaltungskompetenz von Führungskräften, Arbeitsschutzakteuren und Beschäftigten spielt. Fallstudien im Bereich von Anlerntätigkeiten (Maschinenbedienung) verweisen auf bedeutsame Gestaltungspotenziale im Bereich der sozialen Unterstützung sowie Kooperationsmöglichkeiten (z.B. Tätigkeitswechsel). Die Einführung neuer Steuerungssysteme wurde von vielen Beschäftigten als belastungsverstärkend erlebt. Facharbeiter_innen wiesen häufig mehr Zeitspielräume als Angelernte auf, diese boten jedoch kaum Entlastungsmöglichkeiten aufgrund einer steigenden Anzahl von neuen Arbeitsaufgaben. Ungenutzte Gestaltungspotenziale zur Belastungsminderung zeigten sich hier vor allem im Bereich der Mitarbeiterführung. Bei produktionsnaher Wissensarbeit fanden sich die höchsten Diskrepanzen bei der Einschätzung der Gestaltungspotenziale zwischen Beschäftigten und Unternehmensvertreter_innen. Als kritische Engpassfaktoren für die entlastende Wirkung von digitalen Werkzeugen (z.B. Videokonferenz-Systeme oder Diensthandys) erwiesen sich häufig unzulängliche Einarbeitungszeiten und zu enge Terminplanungen. In allen drei Tätigkeitsbereichen stellte vor allem eine dünne Personaldecke einen zentralen Hemmfaktor für die Nutzung vorhandener Ressourcenpotenziale da Beschäftigte erlebten mehr Gestaltungspotenziale, wenn ihre Führungskräfte und bereichsbezogenen Arbeitsschutzakteure über eine gute Arbeitsgestaltungskompetenz verfügten." (Autorenreferat; BIBB-Doku)
dc.format.extent25 S.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/767744
dc.language.isode
dc.relation.ispartofIAQ-Report : aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Institut Arbeit und Qualifikation ; 2018,04
dc.source.urihttps://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2018/report2018-04.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationG 2.3.1 Arbeitsteilung & -organisation
dc.subject.otherDigitalisierung
dc.subject.otherArbeitsplatzgestaltung
dc.subject.otherArbeitsorganisation
dc.subject.otherGesundheitsverhalten
dc.subject.otherArbeitsbelastung
dc.subject.otherGesundheitsschutz
dc.titleGesund arbeiten im Zeitalter der Digitalisierung : wo liegen die Arbeitsgestaltungspotenziale aus Sicht von Beschäftigten und Unternehmensvertretern?
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeBuch

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