Die Weiterbildungsbranche - ein Beispiel für die Etablierung prekärer Beschäftigungsformen?
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"Das Autorenteam von der Universität Duisburg-Essen untersucht in der Weiterbildungsbranche die Etablierung prekärer Beschäftigungsformen. Wie zu erwarten, haben die Veränderungsprozesse in der Weiterbildungslandschaft - insbesondere die Spareinschnitte in den öffentlichen Haushalten - tiefe Spuren hinterlassen. Die von den Autoren referierten empirischen Befunde lassen erkennen, dass sich unter den Beschäftigten in den verschiedenen Segmenten der Branche Kern- und Randbelegschaften mit unterschiedlichen Beschäftigungsrisiken herauskristallisiert haben. Es sei davon auszugehen, dass sich die bestehenden Polarisierungen in den Beschäftigungsbedingungen fortsetzen und sich die selektiven Teilnahmemuster am Weiterbildungsmarkt zunehmend auch in der Beschäftigungslage des eingesetzten Lehrpersonals niederschlagen. Vornehmlich der privat finanzierte Bereich der beruflichen Weiterbildung biete gegenwärtig gute Rahmenbedingungen, attraktive, gut bezahlte und relativ abgesicherte Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten, die zugleich auch die notwendige Qualität sicherstellen wie auch Professionalisierungschancen eröffnen. Für den Bereich der in der öffentlich finanzierten Weiterbildung selbstständig Tätigen könne dagegen die Lage als zunehmend prekär eingeschätzt werden." (Hrsg., BIBB-Doku)
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