Beruf und Arbeitsrecht im EG-Binnenmarkt

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Deutscher Instituts-Verlag

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Abstract

"Da die Europa-Baupläne inzwischen gut konturiert sind und die Baumeister davon Abstand genommen haben, durch strenge Verordnungen, Normierungen und Gesetze einen einheitlichen uniformen Baustil zu erzwingen, wird die Schubkraft freien Wettbewerbs und individueller Kreativität für neue Entwicklungsdynamik bei grösstmöglicher Vielfalt sorgen. Auf der Grossbaustelle Europa bleiben noch manche offenen Fragen der Statik, der Infrastruktur und der Lebensqualität zu lösen. Dieser Beitrag will einige dieser noch ungelösten Probleme aufgreifen. Es geht vor allem um die Anerkennung unterschiedlichster Qualifikationsabschlüsse, um den Erhalt hoher Bildungsstandards, um die Beförderung von Freizügigkeit, Mobilität und sozialer Sicherheit. Damit sind vielfältige Bereiche der Allgemein- und Berufsbildung, des Arbeits- und Sozialrechts angesprochen. Diese Aufsätze wollen einen Problemaufriss und mögliche Lösungswege und -ansätze bieten. Sie sind aus Referaten anlässlich des 35. Studiengesprächs im Haus Lämmerbuckerl der Daimler-Benz AG hervorgegangen, zu dem im Mai 1989 die Abteilung Bildung und Gesellschaftswissenschaften des Instituts der deutschen Wirtschaft eingeladen hatte." Der erste Beitrag entwickelt eine "Perspektive 2000" von Wirtschaft und Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Im zweiten Beitrag werden gelöste und offene Fragen der Anerkennung von Qualifikationsabschlüssen in der EG vorgelegt. Der dritte Beitrag befasst sich mit den Problemen des gemeinsamen Marktes 1992, die aus einem ungleichen Arbeits- und Sozialrecht resultieren. (IAB2)

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