Vom Scheitern des berufsschulischen Deutschunterrichts, von möglichen Reformen und den damit verbundenen Voraussetzungen
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Abstract
Der allgemeinbildende Unterricht in der Berufsschule läuft Gefahr, zur Marginalie zu werden; es gibt bereits Schulen, die den berufsbegleitenden Deutschunterricht für Abiturienten ersatzlos gestrichen haben. Wesentliche Schlüsselqualifikationen, wie z.B. sprachliche Kompetenz, persönliche Emanzipation sowie berufliche Handlungsfähigkeit können so innerhalb der berufsschulischen Ausbildung kaum noch vermittelt werden. Ein Problem, das wesentlich dazu beigetragen hat, die allgemeinbildenden Fächer, speziell den Deutschunterricht, bei Schülern und Ausbildungsbetrieben in Misskredit zu bringen, sieht der Verfasser in dem Unterricht selbst und die ihn bedingenden Rahmenlehrpläne. Er führt deshalb einige Beispiele für einen modernen, fächerübergreifenden Deutschunterricht an berufsbildenden Schulen an, der für Abiturienten zugeschnitten ist. Ferner nennt er als möglichen Ausweg Reformen des berufsschulischen Deutschunterrichts. Als sinnvolle Alternative zum bisherigen Deutschunterricht könnte z.B. das Fach "Berufliche Kommunikation" an Berufsschulen eingeführt werden. Inhalte und Themen dieses Faches werden erläutert und notwendige Rahmenbedingungen genannt. (BIBB2)