Das Bedürfnis nach sozialer Anerkennung bei der Berufswahl von Jugendlichen
item.page.bibb.id
185215
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
BIBB-Mitarbeiter
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"Vor dem Hintergrund der jüngeren Ausbildungsmarktentwicklungen gewinnen Studien zur Rolle von Anerkennungsbedürfnissen an Bedeutung. Denn sie liefern womöglich Teilerklärungen für die wachsenden Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt: Ausbildungsinteressierte Betriebe und Jugendliche finden nicht mehr im selben Ausmaß wie früher zusammen, weil zunehmend mehr Jugendliche lieber ohne Ausbildungsplatz bleiben, als auf offene Plätze in bestimmten Berufen zuzugehen. Die Vermutung liegt nahe, dass dies auch auf Anerkennungsbedürfnisse der Jugendlichen zurückzuführen ist, die um die identitätsstiftende Bedeutung ihrer Berufswahl wissen und es vermeiden wollen, durch die Wahl eines Berufes mit geringem Anerkennungspotenzial Nachteile zu erleiden. Tatsächlich bestehen zurzeit die relativ größten Besetzungsprobleme in typischen "Hauptschülerberufen" und die Jugendlieben scheinen um die stigmatisierenden Effekte einer "Hauptschüleridentität" zu wissen. Im Folgenden wollen wir uns deshalb mit der Frage beschäftigen, inwieweit Anerkennungsbedürfnisse die Berufswahl beeinflussen. Uns interessiert, welche Reaktionen Jugendlichen bei der Wahl eines bestimmten Berufs von ihrem sozialen Umfeld erwarten und inwieweit diese antizipierten Reaktionen Dritter (anerkennende Zustimmung oder Ablehnung) einen Einfluss auf die Neigung der Jugendlichen haben, diese Berufe selbst zu ergreifen. Dabei möchten wir auch klären, welche Berufsmerkmale die erwarteten Reaktionen Dritter beeinflussen." (Textauszug ; BIBB-Doku)