Aspekte der Modernisierung der Beruflichen Bildung
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Berlin
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Abstract
Die Verfasser beginnen ihre Einleitung des Sammelbandes zur Vorbereitung des "Berliner Memorandums zur Modernisierung der Beruflichen Bildung" mit einer Darstellung der aktuellen Diskussion um die Reform der Berufsbildung und verweisen darauf, dass es das Ziel der Arbeit des Beirates "Berufliche Bildung und Beschäftigungspolitik" der Berliner Senatsverwaltung ist, wichtige Zielsetzungen und Bestimmungen des geltenden Berufsbildungsgesetzes zu erhalten. Vor dem Hintergrund des Strukturwandels und der europäischen Entwicklungen halten die Verfasser eine Reorganisation des Bildungssystems für notwendig. Als strategisches Instrument nennen sie den Ausbau von Modulen. Eine profilorientierte Modularisierungsstrategie, die in das Prinzip der Beruflichkeit einzubinden sei, würde Optionen für zentrale Reformimpulse liefern: Flexibilisierung im Verhältnis von Beschäftigungs- und Bildungssystem, horizontale Durchlässigkeit zwischen Bildungsgängen, vertikale Einheit von Aus- und Weiterbildung, Berücksichtigung individueller Lerninteressen und - voraussetzungen, Verbindung der Lernorte und Regionalisierung und Spezialisierung von Entwicklungsmöglichkeiten. Die Verfasser fordern zudem die Aufarbeitung des Modernitätsrückstands der dualen Ausbildung insgesamt sowie der Berufsschule u. a. durch die Entwicklung von neuen, offenen, dynamischen Berufsbildern. Weiterbildung müsse zum lebenslangen Lernen werden. Für die Finanzierung einer beruflichen Bildung, die hin zu einem lebensbegleitenden Lernen weiterentwickelt wird, seien neue Lösungen zu finden. (BIBB2)