Anlernung oder Ausbildung : verhindert staatliche Bildungspolitik die generelle Durchsetzung der Facharbeiterausbildung?

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"Der Beitrag geht der Frage nach, ob die etwa 1974 begonnene Expansion von als Massnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit und Lehrstellenmangel deklarierten vor- und teilqualifizierenden Berufsbildungsgängen zur Folge hatte, dass solche 'Sonderausbildungsgänge' den qualifikatorischen Sockel bildeten, auf dem Betriebe Anlernung aufbauen und damit der Notwendigkeit der Ausbildung entgehen konnten. Die Analyse von berufsvorbereitenden Angeboten im Zuständigkeitsbereich der Arbeitsverwaltung und der Berufsschulen und teilqualifizierenden Ausbildungsgängen an den Berufsschulen führt zum Ergebnis, dass diese eher eine Vorqualifizierung für betriebliche Ausbildung als für betriebliche Anlernung darstellen. Durch 'Fehlqualifizierung' in Ausbildungsberufen, in denen anschliessende Erwerbsmöglichkeiten fehlen, produziert das duale System selbst die Sockelqualifikationen für angelernte (und z.T. ungelernte) Arbeit. Hier müsste also eine auf die Verallgemeinerung von Facharbeit gerichtete Berufsbildungspolitik ansetzen." (Autorenreferat)

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