Die individuelle Förderung in der Ausbildungsvorbereitung aus Sicht der Schülerinnen und Schüler

bibb.id173115
bibb.publisherplaceHamburg
dc.contributor.authorBlindow, Johannes [Verfasser]
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T19:33:27Z
dc.date.available2018-12-17T19:33:27Z
dc.date.created2015
dc.date.issued2015
dc.description.abstract"Viele Jugendliche mit und ohne Hauptschulabschluss verlassen die allgemeinbildende Schule ohne Anschlussmöglichkeit. Diese zumeist lernschwachen Jugendlichen werden als sog. Drop-outs bezeichnet. Sie erleben sich oft als gescheitert und schreiben sich in der Regel ihr Versagen in der Schule selbst zu. Individuelle Probleme (z. B. Lernschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten und -störungen) gehen einher mit ungünstigen sozialen Lebensverhältnissen (z.B. gewalt- und suchtbelastete Familien, Arbeitslosigkeit der Eltern, Verschuldung) und führen häufig zu einer Kumulation von Problemlagen. Diese können von den Jugendlichen in der Regel nicht mehr selbstständig bewältigt werden und hindern sie daran, regulären Ausbildungs- und Arbeitsplatzanforderungen nachzukommen. Die in der Hamburger Bildungsbehörde Verantwortlichen entwickeln und erproben innovative berufsvorbereitende Konzepte an der Schwelle des Übergangs Schule-Ausbildung. Seit der Reform der teilqualifizierenden Berufsfachschule (BFS-tq) in der Freien und Hansestadt Hamburg im August 2006 bietet die Berufsvorbereitungsschule (BVS) individuelle und bedarfsgerechte Förderangebote für schulpflichtige Jugendliche in schulischer Vollzeitform an. Dieses Angebot ist das Ausbildungsvorbereitungsjahr (AVJ). Es richtet sich an Jugendliche, die die allgemeinbildende Schule mit oder ohne Abschluss verlassen und keine konkrete Anschlussperspektive haben. Als schulisches Pflichtangebot will es im Anschluss an die Jahrgänge 9 und 10 der allgemeinbildenden Schule mit Hilfe eines ausdifferenzierten Förderangebots individuelle Lernfortschritte unterstützen, gelingendes Lernen ermöglichen und somit den Einstieg in eine Ausbildung erleichtern. Die Betroffenen mit ihren meist ganz eigenen Lebens- und Lerninteressen sehen sich häufig in einem Widerspruch zu den schulischen Lernanforderungen. Aus ihrer Perspektive kann daher selbst die individuelle Förderung des AVJ als von außen auferlegtes, fremdinitiiertes Lehr- / Lernarrangement wahrgenommen werden. Es stellt sich die Frage, wie die Jugendlichen diesen Widerspruch erleben und welche Auswirkungen diese Wahrnehmung auf ihr Lernverhalten hat. Die vorliegende Arbeit versucht, hierzu einen Beitrag zu leisten, indem sie der Frage nachgeht, wie die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Entwicklung durch die im AVJ angebotene Förderung wahrnehmen." (Textauszug, BIBB-Doku)
dc.description.dissertationnoteHamburg, Univ., Diss., 2015
dc.description.sponsorshipUniv.
dc.format.extent229 S.
dc.format.illustrationLiteraturangaben, Tab.
dc.identifier.uriurn:nbn:de:gbv:18-72004
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/763188
dc.language.isode
dc.source.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2015/7200/pdf/Dissertation.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.1 Erste Schwelle, in Ausbildung
dc.subject.classificationS 1.2 Berufsvorbereitung
dc.subject.classificationP 1.1 Jugendliche
dc.subject.classificationP 1.7 Benachteiligte
dc.subject.classificationI 2.1.2.10 Hamburg
dc.subject.otherBerufsausbildungsvorbereitung
dc.subject.otherBenachteiligtenförderung
dc.subject.otherIndividuelle Förderung
dc.subject.otherSubjektorientierung
dc.subject.otherHamburg
dc.subject.otherQualitative Sozialforschung
dc.titleDie individuelle Förderung in der Ausbildungsvorbereitung aus Sicht der Schülerinnen und Schüler
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeBuch
dc.typeDissertation/Habilitationsschrift

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