Aus- und Weiterbildung nach Maß : das Konzept des Handwerks
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14312
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DCM Meckenheim
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Berlin
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Abstract
Der Zentralverband des Deutschen Handwerks legt seine Konzeption der beruflichen Aus- und Weiterbildung vor. Als Grundlagen werden genannt das Festhalten am Berufskonzept, die berufliche Handlungskompetenz als Ausbildungsziel und der Betrieb als Mittelpunkt der Ausbildung. Eine Modularisierung, die zur Fragmentierung der Ausbildung führe, oder die Schaffung von Basisberufen wird abgelehnt. Für die Zukunft wird eine stärkere Differenzierung der Ausbildung gefordert, die die Erfordernisse der Betriebe und der unterschiedlichen Begabungen der Auszubildenden stärker berücksichtigen soll. Die Ausbildungsordnungen sollten sich inhaltlich auf Mindestanforderungen beschränken, technikneutral sein und die Gestaltung der betrieblichen Ausbildung nicht einengen. Vorgeschlagen wird die Formel "Kernqualifikationen plus Wahlpflichtbausteine gleich Berufskompetenz". Die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung sei ein unverzichtbarer Teil der dualen Ausbildung im Handwerk, und das Prüfungswesen sei zu modernisieren. Ausbildung und Weiterbildung müssten im Sinne eines Berufslaufbahnkonzepts miteinander verzahnt werden. (BIBB2)