Flexibilisierung der Bildung für den Beruf

bibb.id80578
bibb.voevzlinkhttps://res.bibb.de/vet-repository_692381
dc.contributor.authorRottmann, Joachim [Verfasser]
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T10:22:21Z
dc.date.available2018-12-17T10:22:21Z
dc.date.issued2003
dc.description.abstract"In der berufs- und wirtschaftspädagogischen Diskussion der jüngeren Vergangenheit lässt sich feststellen, dass deutliche Zweifel am Berufskonzept als ehedem konstitutivem Gestaltungsprinzip qualifizierter Erwerbsarbeit und vor allem als Prinzip der hierzu qualifizierenden Bildung im dualen System angemeldet werden. Wesentliche Kritik richtet sich dabei einerseits gegen die unterstellte ordnungspolitische Starrheit und mangelnde Flexibilität beruflich begründeter Qualifikationsmuster vor dem Hintergrund des an Dynamik gewinnenden Wandels im Beschäftigungssystem. Andererseits wird die mit dem Berufsprinzip assoziierte Stabilität und Kontinuität erfahrungsgestützter arbeitsbezogener Kompetenzen in Zweifel gezogen, wenn moderne, zunehmend prozessorientierte Verfahren der Betriebsorganisation in den Blick geraten. Die vermeintliche Krise des Dualen Systems führt neben Vorstellungen von der scheinbar unausweichlichen Suspendierung des Berufsprinzips auch zu konstruktiven Reformvorschlägen, die über eine strukturelle Anpassung beruflicher Bildung an aktuelle Erfordernisse zukunftsweisende Wege zur Reform des dualen Systems aufzeigen. Deren wesentliche Kennzeichen sind - nicht unumstrittene - Kriterien Flexibilisierung, Dynamisierung und Modularisierung auf der ordnungspolitischen sowie handlungs- und prozessorientierte Verfahren auf der berufsdidaktischen Ebene. Die Ausführungen des Beitrages schliessen sich Vorstellungen der Reformbedürftigkeit beruflicher Bildung im dualen System grundsätzlich an, unterstellen aber auch ihre grundsätzliche Reformfähigkeit. Den Ansatzpunkt bilden dabei Modernisierungsvorschläge zum didaktischen Arrangement von Lehr-Lernsituationen, die sich innerhalb des Berufskonzepts unter Einbeziehung aller beruflichen Lernorte auf die Erzeugung fachspezifischer, gleichzeitig anschlussfähiger und damit zukunftsfähiger Kompetenzen erstrecken." (Autorenreferat)
dc.description.versionreferiert
dc.format.accompanyingmaterialLiteraturangaben
dc.format.extentS. 251-266
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/692381
dc.language.isode
dc.relation.ispartofZeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik
dc.relation.ispartofvolume99 (2003), H. 2
dc.rightsNamensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland*
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/*
dc.subject.classificationS 1.3.1 Ausbildung im Dualen System
dc.subject.classificationG 2 Trends & Entwicklungen
dc.subject.classificationS 1.3 Berufliche Erstausbildung
dc.subject.classificationT 2 Theoretische Ansätze
dc.subject.classificationS 2.3 Berufsbildungspolitik
dc.subject.classificationS 3 Institutionen
dc.subject.classificationS 2.1 Rechtliche Regelungen in der Berufsbildung
dc.subject.classificationL 2.2 Didaktik
dc.subject.classificationL 3.1 Prozessanalyse
dc.subject.otherDuales System
dc.subject.otherReform
dc.subject.otherBeruflichkeit
dc.subject.otherModularisierung
dc.subject.otherLernort
dc.subject.otherOrdnungspolitik
dc.subject.otherDidaktik
dc.subject.otherLernsituation
dc.titleFlexibilisierung der Bildung für den Beruf
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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