Flexibilität der Qualifikationsstruktur aus betrieblicher Sicht: Substitutionalität oder Komplementarität

bibb.id87249
dc.contributor.authorBellmann, Lutz [Verfasser]
dc.contributor.authorBender, Stefan [Verfasser]
dc.contributor.authorSchank, Thorsten [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T10:55:41Z
dc.date.available2018-12-17T10:55:41Z
dc.date.issued1999
dc.description.abstract"Auf der Basis eines zusammengeführten Datensatzes aus dem IAB- Betriebspanel und der Historikdatei der Beschäftigtenstatistik wurde für 1995 für das westdeutsche Produzierende Gewerbe ein Translog-Kostensystem für sechs Qualifikationsgruppen (Arbeiter und Angestellte jeweils in un/angelernte, qualifizierte und hochqualifizierte Beschäftigte unterteilt) geschätzt. Untersucht wurden die aus der betrieblichen Kostenfunktion für unterschiedlich qualifizierte Qualifikationsgruppen sich ergebenden Substitutionsmöglichkeiten. Die ermittelten Substitutionsbeziehungen innerhalb der einzelnen Arbeitsgruppen sind denen innerhalb der einzelnen Angestelltengruppen sehr ähnlich: Qualifizierte - und zu einem geringeren Masse auch Hochqualifizierte - erweisen sich als Substitute für Un-/Angelernte. Dies könnte zumindest teilweise den Anstieg der Arbeitslosigkeit der Un- und Angelernten erklären. Demgegenüber werden Qualifizierte und Hochqualifizierte vom Lohn der jeweils anderen Gruppe nicht beeinflusst. Eine mit der Qualifikation abnehmende Eigenlohnelastizität zeigt sich zwischen Qualifizierten und Hochqualifizierten, nicht jedoch zwischen Un-/Angelernten und Qualifizierten. Zwischen Arbeitern und Angestellten sind die Substitutionsbeziehungen relativ gering, wobei un-/angelernte, qualifizierte und hochqualifizierte Arbeiter jeweils zur analogen Angestelltengruppe in komplementärer Beziehung stehen. Schliesslich kann die These einer stärkeren Komplementarität zwischen qualifizierten Arbeitskräften und Sachkapital als zwischen nicht formal qualifizierten Arbeitskräften und Sachkapital nicht bestätigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
dc.format.extentS. 109-126
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/699643
dc.language.isode
dc.relation.ispartofJahrbücher für Nationalökonomie und Statistik
dc.relation.ispartofvolume219 (1999), H. 1/2
dc.subject.classificationG 1.2.1 Grund- & Strukturdaten des Arbeitsmarktes
dc.subject.classificationG 2.5.4 Qualifizierungs- & Ausbildungskonzepte
dc.subject.classificationT 3.5 Statistik
dc.subject.classificationT 3.4 Befragung
dc.subject.classificationP 2.2 An- und Ungelernte
dc.subject.classificationG 1.3.3.1 Qualifikationsverwertung
dc.subject.classificationT 4.6 Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
dc.subject.classificationI 2.1.2 Alte Bundesländer
dc.subject.otherArbeitskräftenachfrage
dc.subject.otherEinflussfaktor
dc.subject.otherArbeitskosten
dc.subject.otherQualifikationsstruktur
dc.subject.otherIAB-Betriebspanel
dc.subject.otherArbeiter
dc.subject.otherAngestellter
dc.subject.otherGeringqualifizierter
dc.subject.otherMittlere Qualifikation
dc.subject.otherHochqualifizierter
dc.subject.otherSubstitution
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherWestdeutschland
dc.subject.other1995
dc.titleFlexibilität der Qualifikationsstruktur aus betrieblicher Sicht: Substitutionalität oder Komplementarität
dc.title.alternativeflexibility of firms' labor demand: substitutability or complementarity
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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