Classroom versus workbench : labour market effects of firm-based learning
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Abstract
“This study assesses the labour market effects of firm-based (or dual) vocational education and training (VET), i.e. when training takes place in a firm rather than in a school. Using Swiss administrative data, I compare the school-to-work transition between graduates of dual and school-based VET, both of whom have the same curriculum and diploma. To identify the causal effect, I rely on an instrumental variable strategy, using the distance to the nearest full-time VET school as instrument. The empirical analysis shows that dual VET is more effective in securing first employment, especially in occupations with loose labour market conditions as well as for men. However, dual VET graduates are less likely to progress to higher education, suggesting that both forms of VET have a comparative advantage. As for causal channels, heterogeneous results indicate that dual VET is particularly effective in developing noncognitive skills.“ (author’s abstract; BIBB-Doku)
„Berufliche Bildung kann sowohl betrieblich (auch dual genannt) oder rein schulisch organisiert sein. Während duale Systeme oft als besonders arbeitsmarktnah gelten, ist bislang nicht eindeutig geklärt, inwiefern sich diese beiden Ausbildungsformen kausal auf den Berufseinstieg und weitere Bildungswege auswirken. Es stellt sich die Frage, ob berufliche Bildung generell oder spezifisch die duale Form den Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt verbessert. Eine Studie des «Leading House» von Samuel Lüthi untersucht daher die Auswirkungen der betrieblichen (dualen) gegenüber der rein schulischen Berufsbildung auf Arbeitsmarkt- und Bildungsergebnisse. Die Studie nutzt die «Längsschnittanalysen im Bildungsbereich» (LABB) des Bundesamts für Statistik und vergleicht die Absolventinnen und Absolventen beider Ausbildungsformen, die jeweils denselben Lehrplan absolviert und denselben Abschluss erworben haben. Die Ergebnisse zeigen, dass die duale Berufsbildung den Einstieg in die erste Beschäftigung deutlich erleichtert. Dies gilt insbesondere für Männer und für Berufe mit vergleichsweise vielen Stellensuchenden. Der Vorteil der dualen Berufsbildung beruht dabei nicht allein auf der Möglichkeit, nach Ausbildungsabschluss im Ausbildungsbetrieb verbleiben zu können: Auch bei einem Betriebswechsel verfügen Absolventinnen und Absolventen dualer Ausbildungen über bessere Arbeitsmarktchancen. Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass Personen mit schulischer Berufsbildung häufiger in Hochschulen eintreten. Insgesamt weisen beide Ausbildungsformen somit spezifische Vorteile auf.” (Hrsg.; BIBB-Doku)
„Berufliche Bildung kann sowohl betrieblich (auch dual genannt) oder rein schulisch organisiert sein. Während duale Systeme oft als besonders arbeitsmarktnah gelten, ist bislang nicht eindeutig geklärt, inwiefern sich diese beiden Ausbildungsformen kausal auf den Berufseinstieg und weitere Bildungswege auswirken. Es stellt sich die Frage, ob berufliche Bildung generell oder spezifisch die duale Form den Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt verbessert. Eine Studie des «Leading House» von Samuel Lüthi untersucht daher die Auswirkungen der betrieblichen (dualen) gegenüber der rein schulischen Berufsbildung auf Arbeitsmarkt- und Bildungsergebnisse. Die Studie nutzt die «Längsschnittanalysen im Bildungsbereich» (LABB) des Bundesamts für Statistik und vergleicht die Absolventinnen und Absolventen beider Ausbildungsformen, die jeweils denselben Lehrplan absolviert und denselben Abschluss erworben haben. Die Ergebnisse zeigen, dass die duale Berufsbildung den Einstieg in die erste Beschäftigung deutlich erleichtert. Dies gilt insbesondere für Männer und für Berufe mit vergleichsweise vielen Stellensuchenden. Der Vorteil der dualen Berufsbildung beruht dabei nicht allein auf der Möglichkeit, nach Ausbildungsabschluss im Ausbildungsbetrieb verbleiben zu können: Auch bei einem Betriebswechsel verfügen Absolventinnen und Absolventen dualer Ausbildungen über bessere Arbeitsmarktchancen. Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass Personen mit schulischer Berufsbildung häufiger in Hochschulen eintreten. Insgesamt weisen beide Ausbildungsformen somit spezifische Vorteile auf.” (Hrsg.; BIBB-Doku)