Exklusionsmechanismen des universitären Habitus: unsichtbare Barrieren für Studierende auf dem "zweiten Bildungsweg"
item.page.bibb.id
139514
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Studierende auf dem zweiten Bildungsweg haben in der Regel Probleme an der Schwelle zur Universität. Sie betreten gleichsam 'fremdes Terrain'. Der Autor untersucht die unsichtbaren Barrieren für Studierende auf dem zweiten Bildungsweg, wobei er die Selektions- und Exklusionsmechanismen mit den Mitteln des Habitus-Konzeptes von Bourdieu in den Blick nimmt. Verschiedene Formen des 'Gatekeeping' werden rekonstruktiv analysiert und die These herausgearbeitet, dass der Fachhabitus der mächtigsten Fächer auf die gesamte Universität ausstrahlt. Provokant ist das Ergebnis, dass die Absolventen des zweiten Bildungsweges in den so genannten weichen Fächern (Sozial- und Geisteswissenschaften) es später an der Universität viel schwerer haben als in den harten Disziplinen (z.B. Naturwissenschaften). (BIBB-Doku)